«Am Ende müssten nicht gleich beide sterben»
Wer kennt sie nicht? Die Geschichte von Bonnie und Clyde, einem Verbrecherpärchen, das am Ende ihrer Geschichte im Kugelhagel der Polizei stirbt? Und doch: Um die echten Bonnie und Clyde geht es im Song «Bonnie und Clyde» nicht. Obschon ihre Geschichte Sandro Gansner nicht unbekannt ist. «Ich mag alte Filme sehr gerne. Und auch die Thematik gefällt mir. Nur müssten sie am Ende nicht gleich beide sterben», sagt Gansner.
Im Song es viel mehr um die Art der Liebe von Bonnie und Clyde. Denn der Ausdruck «Bonnie und Clyde» ist inzwischen der Inbegriff für eine unzertrennliche und unzerstörbare Liebe – bis in den Tod. «Aber wenn ich ehrlich sein soll: Es ist einfach ein Text. Es geht viel mehr um den Sound. Um die Musik. Ums Feeling», sagt Gansner. «Die Musik ist tanzbar. Und das war mir wichtig – gerade im Hinblick auf den Sommer.»
Tanzbar dank Raggaton
Selber kann Gansner noch nicht so gut tanzen. Sein Rücken setzt ihm nach der Operation noch immer zu – doch es geht aufwärts, wie er erklärt. Sobald er aber wieder fit ist, wird er das Tanzbein schwingen. Und zwar mit seiner Bonnie – denn die gibts wirklich. «Sie ist aber etwas medienscheu», sagt Gansner und lacht.
Tanzbar ist der Song auch deshalb, weil Gansner Raggaton einfliessen lässt. Die Musikrichtung ist derzeit sehr angesagt, sehr modern. Doch das war nicht der Grund, weshalb er sich für diesen Sound entschieden hat.
Gerade weil er mit Sän Dii so gerne arbeitet werden wir in Zukunft noch mehr Duette von Hedgehog zu hören bekommen. Songs, auf denen sich Gansner die Bühne mit Sän Dii teilt. Und wie er bereits jetzt verrät, gehen die künftigen Songs eher in Richtung «Narba» als in jene von «Bonnie und Clyde». Mit anderen Worten: Es folgen Balladen.