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Glarus

Der Glarner Ski-Nachwuchs glänzt mit zwei Podestplätzen am Flumserberg

Südostschweiz
13.02.2024, 16:09 Uhr
gestern um 16:56 Uhr

von Martin Broder

Das Rennen am Samstag auf der Strecke Prodalp–Cafrida in Flumserberg hat eine kleine Odyssee hinter sich. Ursprünglich waren in Atzmännig ein Riesenslalom und ein Super-G geplant gewesen. Der Super-G hätte für den Zürcher und den Ostschweizer Skiverband sowie den Skiverband Sarganserland-Walensee (SSW) als Cuprennen gezählt. Aufgrund der Schneesituation wurden die beiden Wettbewerbe in den Flumserberg verlegt. Am Mittwoch vor einer Woche wurde der Super-G wegen fehlender Sturzräume in einen Riesenslalom umgewandelt. Am Samstag war am Flumserberg nur ein Rennen möglich, das aber nicht für den SSW-Raiffeisen-Cup zählte, denn nur das zweite wäre in die Wertung aufgenommen worden. Wäre, denn aufgrund der aussergewöhnlichen Temperaturen und der hohen Teilnehmerzahl von gut 250 Nachwuchscracks wurde nur ein Rennen durchgeführt.

SSW-Talente fahren stark

Trotz der vielen «wäre» und «hätte», zeigten sich die SSW-Talente in ihrem Heimrennen stark. Gegen die grosse Konkurrenz aus dem Zürcher Skiverband, dem Ostschweizer Skiverband und dem Zentralschweizer Skiverband entschieden sie vier der sechs Kategorien für sich. Den Auftakt machte Norina Schwitter (Vilters) in der Kategorie U12. Sie gewann mit 21 Hundertsteln Vorsprung auf Nia Schaufelberger (Krummenau) und Carla Dechov (Feusisberg). Bei den Mädchen U16 gewann Chiara Bonderer (Vättis) mit der Tagesbestzeit. Sie verwies Lia Hüberli (Ulisbach) und ihre SSW-Kollegin Jatana Marti (Elm) auf die Ehrenplätze. Bei den Knaben U14 war Mael Lenherr (Bad Ragaz) der absolut Schnellste. Timo Sutter (Flumserberg) schaffte es als Dritter ebenfalls aufs Podest. Getoppt wurde Lenherr allerdings von Lenny Gehrig. Der Molliser meldete sich nach seiner Verletzungspause eindrücklich zurück und gewann bei den U16 mit der absolut schnellsten Zeit des Tages. Für weitere Topresultate sorgten Janis Tandler (Elm) als Schnellster des Jahrgangs 2011 und Rahel Willi (Vermol) als Zweitschnellste des gleichen Jahrgangs.

Kobi-Rennen am 25. Februar in Mollis

Trotz der hohen Temperaturen fanden die 250 Nachwuchstalente gute Bedingungen vor. Das Rutschkommando war pausenlos unterwegs. Nach den Knaben U12 war eine längere Pause notwendig, um die Piste wieder herzurichten. Einige Tore mussten angepasst werden, doch unter dem Strich war es ein faires Rennen. Ein zweites Rennen war aufgrund der äusseren Umstände nicht sinnvoll.

Für die SSW-Cracks geht es in knapp zwei Wochen weiter. Der SC Mollis organisiert am 25. Februar zwei Combiraces.

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