Glarner Jäger erlegen mehr Tiere
Die Jägerschaft und die Wildhut im Kanton Glarus haben 2024 mehr Tiere geschossen als im Vorjahr. Bei den Hirschen sowie bei den Gämsen und Rehen zählte der Kanton vergangenes Jahr insgesamt 1304 Abschüsse. 2023 waren es deren 1213. Das teilte der Kanton Glarus am Freitag mit.
Diese drei Punkte sind uns zur Glarner Jagd 2024 aufgefallen.
Deutlich mehr Hirsche geschossen
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 324 Hirsche erlegt, was eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren darstellt. Besonders bemerkenswert ist, dass sich die Abschüsse sowohl durch die Jägerschaft (241 Tiere) als auch durch die Wildhut (83 Tiere) erhöht haben.
Im Jagdbanngebiet werden trotzdem Tiere geschossen
Die vier eidgenössischen Jagdbanngebiete im Kanton Glarus machen etwa 18 Prozent der Gesamtfläche des Kantons aus. Hier dürfen Jäger eigentlich keine Tiere schiessen. Damit Rehe, Hirsche und Gämsen nicht den Schutzwald wegfressen, muss hier die Wildhut aber trotzdem Tiere schiessen. Die Wildhut des Kantons führt die notwendigen Abschüsse in den Jagdbanngebieten Schilt und Kärpf durch, unterstützt von freiwilligen Jägern und Jägerinnen. Im Jahr 2024 hat die Wildhut des Kantons Glarus insgesamt 169 Tiere erlegt.
14 Steinböcke erlegt
Neben Hirschen hat die Glarner Jägerschaft 2024 auch 532 Gämsen, 448 Rehe, 14 Steinböcke und 65 Murmeltiere erlegt.