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Glarus

So stimmen wir euch auf das Esaf 2025 in Mollis ein

Paul Hösli
23.01.2025, 17:00 Uhr
vor 54 Minuten

In rund sieben Monaten findet in Mollis der grösste Sportanlass der Schweiz statt. Hunderttausende Menschen werden vom 29. bis 31. August im Glarnerland erwartet. Die extra für das Esaf erstellte Arena fasst alleine 56'500 Menschen und wird somit temporär zum grössten Sportstadion der Schweiz. Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2025 Glarnerland+ wirft schon seit Längerem seine Schatten voraus – und diese werden immer länger.

Auch für Medienschaffende ist der gigantische Anlass auf dem Gelände des Flugplatzes in Mollis eine grosse Herausforderung. So werden die «Glarner Nachrichten» und die «Linth-Zeitung», die beiden Sportredaktionen pflegen einen intensiven Austausch, ausführlich über das Esaf berichten. Nicht erst, wenn der Anlass beginnt, sondern bereits im Vorfeld. Ohne dabei aber das restliche Sportgeschehen in der Region aus den Augen zu verlieren.

Unsere Zeitungen wollen zum alle drei Jahre stattfindenden Megafest Personen vorstellen, die zum Gelingen des Grossanlasses beitragen. Den Start macht der Kaltbrunner Eidgenosse Jean-Claude Leuba, der Chef des Gabentempels. In loser Folge werden weitere Menschen aus dem Esaf-Umfeld porträtiert.

Wir blicken zurück

1895 fand in Biel das erste «Eidgenössische» der Geschichte statt. Schwingerkönig bei der Premiere wurde der Berner Alfred Niklaus aus Köniz. Aber wie viele Schwinger aus der Region haben bis anhin an einem Esaf einen Kranz gewonnen? Roger Rychen und Armon Orlik kennt ihr bestimmt. Der Glarner Schwingexperte und Journalist der Schwingzeitung «Schlussgang», Jakob Heer, wird euch erzählen, welche Schwinger sonst noch zu Kranzehren gekommen sind und somit den Titel «Böser» verliehen bekamen.

Wir wollen aber auch unsere eigene Meinung zum Grossanlass kundtun und euch in die Welt des Journalismus entführen. In loser Folge wird die Kolumne «Miis Esaf» einen Einblick in das Wirken der Redaktoren geben. Was bedeutet das «Eidgenössische» für uns? Den Anfang macht «Linth-Zeitung»-Sportredaktor Lars Morger aus Rapperswil-Jona. Dazu werden Gastkolumnisten und Gastkolumnistinnen ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem «Eidgenössischen» teilen und euch erzählen, was das Fest für sie bedeutet.

Das Fest ist organisatorisch eine Herkulesaufgabe. Aber auch für die Schwinger ist das Esaf-Jahr immer ein Höhepunkt, speziell natürlich für die Glarner und «Rapperswiler», die direkt vor der Haustüre in den Ring steigen werden. Die Berichterstattung der übrigen Schwingfeste, und damit der Weg an das Esaf für die Schwinger aus der Region wie Roger Rychen und Armon Orlik, wird im üblichen Rahmen stattfinden. Wir wollen euch aber auch zeigen, was es alles benötigt, um den Schwingsport zu betreiben. Woher stammen zum Beispiel die Schuhe oder die Zwilchhosen?

Ein Esaf-Podcast

Je näher der von vielen mit Spannung – oder Skepsis – erwartete Grossanlass kommt, desto intensiver soll die Berichterstattung ausfallen. Anfang April wird aus dem Hause Somedia ein Podcast produziert, der auf sämtlichen Kanälen ausgestrahlt wird: Zeitungen, Radio, Social Media und Online. Der Podcast dauert rund 30 Minuten und wird von den Sportredaktoren und -Redaktorinnen der Somedia moderiert. Pro Folge werden einer oder zwei Gäste dabei sein. Der Podcast wird auf suedostschweiz.ch, linthzeitung.ch und auf den gängigen Podcastplattformen veröffentlicht, dies voraussichtlich alle zwei Wochen. In den Wochen vor dem Event wird wöchentlich ein Podcast produziert. Nach dem Event gibt es einen Abschlusspodcast. Total ergeben sich rund zwölf Folgen.

Die Sportredaktion der «Glarner Nachrichten» und die «Linth-Zeitung» werden sich in erster Linie auf das Sportliche konzentrieren. Aber natürlich wird alles andere, was mit dem Esaf 2025 Glarnerland+ zu tun hat, weiterhin im regionalen Teil unserer Zeitungen und online abgehandelt.