Grasshoppers für tolle Aufholjagd nicht belohnt
Die nur gut 3000 Zuschauer im Letzigrund sahen zwischen der 56. und der 77. Minute fünf Tore mit der Torfolge 0:2, 2:2, 2:3. Servette zog innerhalb von vier Minuten auf 2:0 davon. Boubacar Fofana traf zuerst mit einem Flachschuss aus grosser Distanz und danach mit einem Foulpenalty, den er selber herausgeholt hatte. Die Reaktion der Hoppers war bemerkenswert. Hayao Kawabe, nunmehr sechsfacher Torschütze in der Meisterschaft, benötigte seinerseits nur fünf Minuten, um mit zwei Treffern auszugleichen. Danach schien jeder Ausgang möglich zu sein. Die Kugel blieb schliesslich auf Granatrot stehen: Mit einem kuriosen Tor sicherte der eingewechselte Deutsche Patrick Pflücke den Servettiens den Sieg. GC ist seit nunmehr fünf Partien in der Super League ohne Sieg (drei Niederlagen, zwei Unentschieden).
Die Hoppers hätten in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen. In den ersten 15 Minuten kamen sie dem 1:0 dreimal sehr nahe. Renat Dadaschow konnte zwei grosse Chancen nicht verwerten, und Hayao Kawabe traf den Pfosten.
Telegramm und Rangliste
Grasshoppers - Servette 2:3 (0:0)
3086 Zuschauer. - SR Horisberger. - Tore: 56. Fofana 0:1. 60. Fofana (Penalty) 0:2. 67. Kawabe (Momoh) 1:2. 72. Kawabe (Momoh) 2:2. 77. Pflücke (Kutesa) 2:3.
Grasshoppers: Hammel; Loosli, Ribeiro, Li (83. Margreitter); Ndenge; Bolla, Kawabe (83. Shabani), Herc, Schmid (62. Pusic); Morandi (62. Momoh), Dadaschow (62. Schettine).
Servette: Frick; Diallo, Rouiller (66. Baron), Vouilloz, Clichy; Douline; Cognat (79. Cespedes), Antunes (33. Pflücke); Stevanovic, Fofana (66. Valls), Kutesa (79. Crivelli).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Seko (gesperrt), Hoxha, Jeong, Kacuri, Moreira und Nadjack (alle verletzt). Servette ohne Bedia, Behrami, Rodelin und Severin (alle verletzt). Antunes und Rouiller verletzt ausgeschieden. 15. Pfostenschuss Kawabe. Verwarnungen: 92. Diallo.
Rangliste: 1. Young Boys 12/27 (28:7). 2. Servette 12/22 (15:11). 3. Sion 12/18 (19:19). 4. St. Gallen 12/17 (23:19). 5. Lugano 12/16 (18:20). 6. Basel 11/14 (15:12). 7. Grasshoppers 12/14 (21:24). 8. Luzern 11/13 (17:16). 9. Winterthur 12/12 (9:24). 10. Zürich 12/6 (7:20).