13 Jahre nach Minenunglück in Neuseeland: Leichenteile gefunden?
Die genaue Ursache wurde nie geklärt, die Mine verschlossen. Erst 2018 nahmen die Behörden die Untersuchungen wieder auf und begannen Versuche, die Leichen der Opfer zu bergen. Mit Hilfe von Experten liess die Polizei jetzt tiefe Löcher in die Grube bohren. Bilder daraus zeigten mögliche menschliche Überreste - an einer Stelle, an der zum Zeitpunkt des Unglücks wahrscheinlich gerade drei Bergleute gearbeitet hatten, wie Polizeisprecher Darryl Sweeney am Freitag sagte.
Zwei Pathologen hätten nach Begutachtung der Aufnahmen aber erklärt, dass sie nicht mit Sicherheit sagen könnten, ob es sich wirklich um Leichenteile handelte. «Wir sind uns bewusst, dass dies ein unglaublich schwieriger Prozess für die Familien der 29 Männer ist, die in Pike River getötet wurden», erklärte Sweeney. In den kommenden Wochen sollen im Zuge der polizeilichen Ermittlungen drei weitere Löcher gebohrt werden.