Tödlicher Skiunfall am Titlis ausserhalb der markierten Piste
Der philippinische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz war zunächst mit einer Gruppe Skifahrer auf der Piste Rindertitlis unterwegs, wie die Kantonspolizei Nidwalden am Sonntag mitteilte. Er verliess jedoch die Gruppe im Gebiet Ängi in Richtung Lange Wand, um ausserhalb der markierten Piste zu einem vorgängig vereinbarten Treffpunkt zu gelangen.
Weil er dort nicht erschien war, alarmierten die übrigen Gruppenmitglieder den Pistenrettungsdienst der Titlis-Bergbahnen. Gleichzeitig fand ein Freerider den verunfallten Skifahrer im unwegsamen Gelände.
Die aufgebotene Rettungsflugwacht Rega konnte den Verunfallten nur noch tot bergen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Verunfallte rund 300 Meter im steilen Gelände abgestürzt sein und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen haben.
Spezialisten der Kantonspolizei Nidwalden ermitteln nun in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nidwalden den genauen Unfallhergang.