Moskau verlängert Beteiligung an Internationaler Raumstation bis 2028
Borissow lobte die Zusammenarbeit auf der ISS als «grösstes und erfolgreichstes Projekt auf dem Gebiet der Raumfahrt». Er sei «froh, dass dieses einmalige Laboratorium seine Arbeit fortsetzt und bei der Umsetzung der kühnsten Ideen der Menschheit zur Erschliessung des Weltraums hilft», schrieb der 66-Jährige.
Erst vor zwei Wochen hatte Borissow gegenüber Russlands Präsident Wladimir Putin die Pläne für eine eigene Orbitalstation vorgestellt. Diese soll unter anderem einer russischen Mondmission dienen. Allerdings ist die schätzungsweise 6,7 Milliarden Euro teure Station erst im Entwurfsstadium. Der Chefkonstrukteur des mit dem Bau beauftragten Raumfahrtkonzerns Energija, Wladimir Solowjow, hatte im Dezember 2022 erklärt, die erste Besatzung könne 2028 zur nationalen Raumstation fliegen. Moskau hat von 1986 bis 2001 eigenständig die Raumstation Mir betrieben.