Schwere Schäden nach Unwettern in Italien - Meloni zu Besuch erwartet
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wird Medienberichten zufolge bereits gegen Mittag in der Stadt Forlì erwartet, die schwere Schäden zu beklagen hat. Sie verliess den G7-Gipfel im japanischen Hiroshima vorzeitig, um die Entwicklungen von Italien aus zu beobachten. «Mein Gewissen verlangt von mir, zurückzukehren», sagte sie vor ihrer Abreise vor Journalisten. Sie wolle «persönlich arbeiten, um die notwendigen Antworten zu geben». Es sind Treffen mit Behördenvertretern und freiwilligen Helfern vor Ort geplant.
Mindestens 14 Menschen sind infolge der Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben gekommen. Tausende mussten evakuiert werden. Die Unwetter verursachten schwere Schäden in der Region. Ganze Felder und Strassenzüge sind überschwemmt oder nun von gewaltigen Schlammmassen blockiert. Wegen der Erdrutsche seien zudem viele Häuser und Bauernhöfe isoliert. Seit Beginn der Unwetter rückte die italienische Feuerwehr zu knapp 4000 Einsätzen aus, wie es am Sonntagmorgen hiess. Die meisten Einsätze liefen demnach in den Gegenden rund um Bologna, Rave, Forlì-Cesena sowie Rimini.