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Gefahr am Mont-Blanc-Gletscher gebannt: Italienisches Tal wieder frei

In einem kleinen italienischen Tal am Fusse des Mont Blanc ist die Gefahr eines Gletschersturzes gebannt. Drei Tage nach der Evakuierung des Val Ferret am Ende des Aostatals wurden die Vorsichtsmassnahmen wieder aufgehoben. Damit wurde die Strasse in das Tal wieder geöffnet, zudem konnten die Menschen in ihre Häuser unterhalb eines Ausläufers des Planpincieux-Gletschers zurückkehren.

Agentur
sda
Sonntag, 09. August 2020, 17:23 Uhr Courmayeur
Der Planpincieux-Gletscher unterhalb des Mont Blanc. Foto: Stefano Bertolino/LaPresse/dpa
Der Planpincieux-Gletscher unterhalb des Mont Blanc. Foto: Stefano Bertolino/LaPresse/dpa
Keystone/LaPresse/Stefano Bertolino

Am Donnerstag hatten die Behörden ein kleines Gebiet in dem Tal im Nordwesten Italiens an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz aus Sicherheitsgründen evakuiert. 15 Einheimische und 60 Touristen mussten die Gegend nahe dem höchsten Berg der Alpen verlassen. Von dem Gletscher drohten rund 500 000 Kubikmeter Eis abzubrechen und ins Tal zu stürzen. Wegen eines verhältnismässig raschen Temperaturanstiegs war das Eis zu schnell in Bewegung geraten.

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