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Jenny: «Die besten Meetings passieren auf der Sesselbahn»

Jenny: «Die besten Meetings passieren auf der Sesselbahn»

Wie jede nominierte Person zum Bündner oder Bündnerin des Jahres 2018, wollten wir Euch Christian Jott Jenny in Form eines Porträts vorstellen. Das ist für den neuen St. Moritzer Gemeindepräsidenten aber zu langweilig und altbacken. Viel lieber stellt er sich einem lockeren Interview.

Corinne
Raguth Tscharner
18.02.19 - 04:30 Uhr
Ereignisse
Christian Jott Jenny wurde zum Gemeindepräsidenten von St. Moritz gewählt.
ARCHIVBILD

Die Wahl des Gemeindepräsidenten von St. Moritz hat 2018 nicht nur die Menschen im Engadiner Dorf über Wochen hinweg bewegt, sondern ganz Graubünden. Und dank dem Züricher Kulturkopf Christian Jott Jenny schon bald die ganze Schweiz.

Lange galt eine weitere Amtszeit für den damaligen Gemeindepräsidenten Sigi Asprion als sichere Sache. Bis Jenny auftauchte und die St. Moritzer Politikwelt auf den Kopf stellte. Am zweiten Wahlsonntag machte er schliesslich das Rennen – für viele eine Überraschung.

Mit Jenny wurde eine Person ohne jegliche politische Vergangenheit zum Gemeindepräsidenten gewählt. Man kannte ihn zwar in St. Moritz und in der ganzen Schweiz, aber als kulturellen Kopf und nicht als Politiker. Jenny polarisiert und ist aufgrund dieses ungewöhnlichen Wahlerfolgs als Bündner des Jahres 2018 nominiert – trotz seiner Herkunft. Schliesslich bezeichnet er St. Moritz als «Heimat».

Über explodierende Zigarren und Avocados

Wie jeder Nominierte sollte Jenny von «suedostschweiz.ch» porträtiert werden. Das ist ihm aber zu langweilig. Er schlug ein lockeres Interview vor. Wir haben die Chance genutzt und dem frischgebackenen Politiker ein paar Fragen gestellt.

Christian Jott Jenny machte den Anfang. Von Montag, 18. Februar, bis Freitag, 22. Februar, stellen wir Euch an dieser Stelle die fünf Kandidatinnen und Kandidaten für den Titel «Bündner/in des Jahres 2018» vor.

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