HCD kämpft, verliert aber wieder gegen den ZSC
Nach dem 1:2 gegen Genève-Servette am Dienstag kann der HC Davos auch das zweite Spiel nach der fast einmonatigen Olympia-Pause nicht für sich entscheiden. Nach 60 umkämpften Minuten verlieren die Davoser in Zürich 3:4. Für den ZSC ist es der achte Heimsieg in Folge gegen das Bündner Team. Sie kehren zudem nach zwei Niederlagen zum Siegen zurück.
Die 38. Minute brachte die Vorentscheidung. Zunächst zeichnete sich John Quenneville im Powerplay mit seinem 19. Saisontreffer zum 3:2 für die dritte Führung der Lions in dieser Partie verantwortlich. Der Davoser Headcoach Christian Wohlwend hoffte auf ein Offside und nahm eine Coaches Challenge. Das Tor wurde jedoch gegeben, was eine Strafe gegen den HCD zur Folge hatte. 37 Sekunden später erhöhte Garrett Roe auf 4:2.
Überhaupt sahen die 9308 Zuschauer ein höchst attraktives Mitteldrittel mit insgesamt vier Treffern und zahlreichen weiteren Topchancen. Ausserdem mussten ZSC-Topskorer Denis Malgin und der Davoser Verteidiger Sven Jung in der 38. Minute vorzeitig unter die Dusche. Ersterer hatte sich für einen Check gegen seinen Kopf gerächt.
Anschlusstreffer, aber kein Ausgleich
Im letzten Drittel gelang den Davosern noch der Anschlusstreffer durch Matej Stransky, der in der 25. Minute schon das 1:1 erzielt hatte. Der Tscheche hat nun wie Quenneville 19 Saisontore auf dem Konto. Aber auch dass Torhüter Gilles Senn in der 59. Minute das Tor verliess, verhalt den kämpfenden Davosern am Ende nicht zum ersehnten Ausgleich.
Seit Wohlwend im April 2019 das Traineramt beim HCD übernommen hat, gewannen die Bündner nur eines von 13 Duellen gegen den ZSC. Der letzte Sieg im Zürcher Hallenstadion datiert vom 13. Januar 2019 (2:1 n.V.). (so/sda)
Telegramm:
ZSC Lions - Davos 4:3 (1:0, 3:2, 0:1)
9308 Zuschauer
SR Piechaczek (GER)/Urban (AUT), Progin/Duarte
Tore: 18. Malgin (Marti) 1:0. 25. (24:26) Stransky (Bromé, Zgraggen) 1:1. 26. (25:53) Trutmann (Geering, Bodenmann) 2:1. 33. Nygren 2:2. 38. (37:04) Quenneville (Azevedo, Weber/Powerplaytor) 3:2. 38. (37:41) Roe (Weber, Azevedo/Powerplaytor) 4:2. 52. Stransky (Dominik Egli/Powerplaytor) 4:3.
Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Malgin) plus Spieldauer (Malgin) gegen ZSC Lions, 4mal 2 plus 5 Minuten (Jung) plus Spieldauer (Jung) gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Malgin; Bromé.
ZSC Lions: Kovar; Weber, Geering; Noreau, Marti; Trutmann, Phil Baltisberger; Guebey; Pedretti, Malgin, Bodenmann; Azevedo, Roe, Quenneville; Sopa, Diem, Marc Aeschlimann; Chris Baltisberger, Schäppi, Riedi; Marchand.
Davos: Senn; Nygren, Jung; Dominik Egli, Zgraggen; Stoop, Barandun; Heinen; Stransky, Rasmussen, Bromé; Ambühl, Corvi, Chris Egli; Schmutz, Prassl, Frehner; Wieser, Canova, Knak.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Flüeler, Krüger, Morant (alle verletzt), Andrighetto, Hollenstein (beide gesperrt) und Sigrist (krank), Davos ohne Nussbaumer, Simic und Wellinger (alle verletzt). Davos ab 58:53 ohne Torhüter.