Der EVZ kann die Playoffs planen
Der Ausgang der Partie war lange Zeit offen, nachdem Sven Leuenberger die Zuger in der 9. Minute in Führung geschossen hatte. Eine Strafe gegen den Lausanner Verteidiger Petteri Lindbohm brachte letztlich die Entscheidung. Der Finne liess sich neun Minuten vor dem Ende während eines Spielunterbruchs zu einem Crosscheck hinreissen, Gregory Hofmann in doppelter und Jérôme Bachofner in einfacher Überzahl nutzten dies aus und erhöhten auf 3:0.
Topskorer Hofmann beendete damit eine seit acht Spielen andauernde persönliche Durststrecke ohne Torerfolg, Bachofner traf erstmals nach seiner im November erfolgten Handoperation.
Leonardo Genoni kam zu seinem vierten Saison-Shutout. Der fünffache Meistergoalie war vor allem in den ersten zwei Dritteln ein sicherer Rückhalt für sein Team. Beim Pfostenschuss von Philip Holm in der 5. Minute musste der EVZ-Keeper das Glück in Anspruch nehmen.
Telegramm
Zug - Lausanne 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
6561 Zuschauer. - SR Wiegand/Urban, Schlegel/Gnemmi. - Tore: 9. Leuenberger (Zehnder) 1:0. 52. Hofmann (Martschini, Kovar/Ausschlüsse Vermin, Lindbohm) 2:0. 53. Bachofner (Martschini, Hofmann/Ausschluss Lindbohm) 3:0. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Hofmann; Jeffrey.
Zug: Genoni; Diaz, Morant; Alatalo, Geisser; Schlumpf, Zgraggen; Zryd, Stadler; Martinsen, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Simion, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder.
Lausanne: Stephan; Heldner, Holm; Lindbohm, Frick; Grossmann, Genazzi; Nodari, Oejdemark; Grenier, Jeffrey, Vermin; Bertschy, Jooris, Leone; Moy, Almond, Herren; Traber, Froidevaux, Antonietti.
Bemerkungen: Zug ohne Klingberg (überzähliger Ausländer) und Schnyder, Lausanne ohne Emmerton und Kenins (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Hofmann (26.), Holm (5.). Timeout Lausanne (57:15) und bis 59:26 ohne Torhüter.