Zuger Betrugsprozess wird verschoben
Der Anwalt einer der beschuldigten Personen hatte zum Prozessauftakt am Montagmorgen im Burgbachsaal erklärt, dass der Vater seines Mandanten verstorben sein. Sein Mandant sei deswegen nicht in der Lage, an der Verhandlung teilzunehmen.
Das Obergericht entschied nach kurzer Beratung, den Prozess für alle drei beschuldigten Personen zu verschieben. Eine Dispensation des vom Todesfall Betroffenen vom Prozess schloss es aus.
Beim Prozess geht es um einen mutmasslichen 55-Millionen-Franken-Betrug. Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, wertlose Aktien des Pharmaunternehmens Amvac an gutgläubige Anleger verkauft zu haben. In erster Instanz waren alle Beschuldigten des gewerbsmässigen Betrugs respektive der Gehilfenschaft dazu schuldig gesprochen worden.