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Nach heftiger Frontalkollision auf der A13 bei Mesocco sucht Polizei Zeugen

Am Donnerstag ist es auf der A13 in Mesocco zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Drei Personen wurden verletzt.

Südostschweiz
21.06.24 - 13:04 Uhr
Blaulicht
Grosser Schaden: Bei einem Unfall in Mesocco sind drei Personen verletzt worden.
Grosser Schaden: Bei einem Unfall in Mesocco sind drei Personen verletzt worden.
Bild Kantonspolizei Graubünden

Bei Mesocco ist es am Donnerstagnachmittag zu einem Unfall gekommen, bei dem drei Personen verletzt wurden. Das geht aus einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Graubünden vom Donnerstag hervor. 

Ein 71-Jähriger fuhr um 16.25 Uhr mit seiner 68-jährigen Ehefrau in Richtung Süden. Auf der Ponte Cebbia, kurz vor dem Anschluss Mesocco Nord, kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto, das ein ein 41-Jähriger lenkte. Durch den heftigen Aufprall schleuderten beide Autos mehrere Meter weiter und blieben total beschädigt quer auf der Fahrbahn stehen. 

Einsatzkräfte der Schadenwehr San Bernardino und der Feuerwehr Alta Mesolcina befreiten den schwer verletzten 41-Jährigen mit Brechwerkzeug aus dem Fahrzeug. Schwer verletzt wurde auch die Beifahrerin des Richtung Süden fahrenden Autos. Zwei Rega-Crews versorgten die beiden Schwerverletzten notfallmedizinisch und flogen sie in je ein Spital. Der 71-Jährige wurde mittelschwer verletzt, von einem Team der Ambulanza Moesano medizinisch versorgt und in ein Spital überführt. Im Einsatz standen auch mehrere Mitarbeiter des Tiefbauamtes Graubünden und ein Abschleppdienst.

A13 über fünf Stunden gesperrt

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Tatbestandsaufnahme blieb die A13 für über fünf Stunden gesperrt. Autos und Töfffahrer konnten die Unfallstelle über die Kantonsstrasse umfahren; der Schwerverkehr musste zurückgehalten werden. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft klärt die Kantonspolizei Graubünden laut Mitteilung die Unfallursache ab. Sie bittet Personen, die Aussagen zum Unfall machen können, sich beim Verkehrsstützpunkt in San Bernardino zu melden. (red)

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