In Bündner Schulen wird bis im Frühling getestet
Die Schultestungen geniessen in Graubünden eine hohe Akzeptanz. Fast alle Schulen im Kanton nahmen im vergangenen Semester daran teil. Bisher habe sich keine Schule von den Tests abgemeldet, teilte der Kanton am Montag mit.
Die Testungen werden mit doppelter Freiwilligkeit durchgeführt: Sowohl die Schulen als auch die Erziehungsberechtigten entscheiden über eine Teilnahme. Im vergangenen Schuljahr seien im Schnitt 1800 Tests, sogenannte Pools, pro Woche ausgewertet worden. Rund 22'000 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen wurden damit wöchentlich auf das Virus getestet.
Bisher wurden im Rahmen der Schultestungen 27'000 Pooltestungen durchgeführt. Dabei wurden 136 positive Einzelfälle eruiert. Die Infektionsketten seien entsprechend unterbrochen worden. Durch die breit angesetzten Schultestungen haben der Präsenzunterricht stets aufrechterhalten und Schul- oder Klassenschliessungen aufgrund von Corona-Infektionen beinahe vollumfänglich verhindert werden können.
Jetzt heisst es wieder Schulbank drücken
Testkits entsprechen Anforderungen
Weiterhin werden die Schultestungen in Graubünden mit PCR-Speicheltests durchgeführt, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Für das Schuljahr 2021/22 würden flächendeckend Testkits mit separater Salzwasserlösung eines französischen Herstellers eingesetzt, welche den Anforderungen der Heilmittelbehörde Swissmedic entsprechen und für die repetitiven Tests in Schulen zugelassen sind, so der Kanton weiter. (so)
Im vereinfachten Anmeldeverfahren können die Erziehungsberechtigten ihre Kinder über einen QR-Code oder Weblink für die regelmässigen Testungen anmelden. Im Falle eines positiven Poolergebnisses werden die Schülerinnen und Schüler mit Einzeltestungen nachgetestet. Die Schulleitungen informieren über die Pooltestresultate. Über die Resultate von allfälligen Nachtestungen werden die Erziehungsberechtigten direkt via SMS informiert.