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Über 100 000 Besucher sind ins Landwassertal gepilgert

Mit dem Festumzug ist gestern das Eidgenössische Jodlerfest in Davos zu Ende gegangen. Die 100 000-Besucher-Marke dürfte geknackt worden sein.

Südostschweiz
Montag, 07. Juli 2014, 02:00 Uhr

Davos. – Alain Berset, Bundesrat und Ehrengast des Eidgenössischen Jodlerfests in Davos, gratulierte dem Organisationskomitee (OK) des Grossanlasses am gestrigen Festakt persönlich zum gelungenen Fest. Auch jenseits des bundesrätlichen Lobs zeigte sich das OK ausnehmend zufrieden mit dem Ablauf der Festivitäten. Allein 5500 Menschen fanden sich gemäss Medienmitteilung zum Festakt in der Vaillant-Arena ein. Noch vor dem anschliessenden Festumzug hätten sich gemäss OK-Präsident Tarzisius Caviezel über 80 000 Jodler, Alphornbläser, Fahnenschwinger und Folklorebegeisterte in Davos eingefunden. 10 000 sollen schon am Donnerstag den Weg ins Landwassertal gefunden haben, 25 000 waren es laut Schätzungen am Freitag und am Samstag trotz trügerischem Wetter weitere 45 000 Aktive und Schaulustige. Die vor Festbeginn erwartete Besucherzahl von 100 000 würde am Nachmittag sicherlich noch überschritten werden, so Caviezel weiter. Er schätzte die endgültige Zahl der Festgänger auf 110 000.

Dem Besucheransturm hielt nicht nur das Festgelände stand, sondern auch die Rhätische Bahn, die während des Jodlerfests Sonderzüge und Busse zur Verfügung stellte. Laut den Organisatoren seien überraschend viele Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist. Caviezel sprach von einer hervorragenden Leistung.

Bündner mit soliden Bewertungen

Während manche Aktive von Übersee anreisten, um sich der Bewertung der Eidgenössischen Jury zu stellen, hatten die Bündner Partizipanten keinen so weiten Weg. Zwei Fahnenschwinger-, acht Alphorn- und 24 Jodelvorträge absolvierten die Bündner und Bündnerinnen und wurden nicht selten mit der Bestnote bedacht. Insgesamt fanden über 1300 Vorträge von über 1000 Formationen statt. Das nächste Eidgenössische Jodlerfest wird 2017 in Brig abgehalten. (ac)

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