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Trachsel in der Olympia-Offensive

Regierungsrat Hansjörg Trachsel geht in die Offensive. «Wir brauchen Olympia wegen der Infrastruktur», sagt er und meint damit den neuen Albulatunnel, den Wolfgangpass- Tunnel und eine zweispurige SBB-Strecke am Walensee.

Südostschweiz
Samstag, 18. Dezember 2010, 01:00 Uhr

Chur. – Regierungsrat Hansjörg Trachsel hat in der Debatte um Olympia 2022 in Graubünden einen neuen Akzent gesetzt. Er sagte am Donnerstagabend öffentlich: «Wir brauchen Olympia wegen der Infrastruktur.» Auf Anfrage machte er gestern deutlich, dass zum Beispiel der neue Albulatunnel und ein Bahntunnel durch den Wolfgangpass mit Olympia schnellere Realisierungschancen hätten.

Von Denise Alig

Chur. – An der «Puls»-Veranstaltung vom vergangenen Donnerstag (siehe Ausgabe von gestern) kam die prominent besetzte Diskussionsrunde mit Regierungsrat Hansjörg Trachsel, Samih Sawiris und Reto Gurtner zum Schluss noch kurz auf Olympia in Graubünden zu sprechen. Dort äusserte sich Trachsel wie folgt: «Um im Februar 2022 voll besetzte warme Betten zu haben, brauchen wir Olympia nicht.» Im Februar sei Graubünden ohnehin ausgebucht. «Wir brauchen Olympia aber wegen der Infrastruktur». Aus Zeitgründen hatte der Bündner Tourismusdirektor am «Puls»-Anlass dann aber keine Gelegenheit mehr, auszuführen, was der damit genau meint. «Die Südostschweiz» fragte gestern bei Trachsel nach.

Knapp zwei Stunden ab Flughafen

«Ich denke an die Infratruktur in den Bereichen Bahn, Strasse und Telekommunikation», erklärte Trachsel. Konkret nannte er den geplanten neuen Albulatunnel der Rhätischen Bahn (RhB), den sich in Prüfüng befindenden Bahntunnel durch den Wolfgangpass zwischen Klosters und Davos und den Ausbau der SBB-Spur am Walensee auf zwei Geleise. Eine gute Er

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