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San Bernardino unter Druck

Den Bergbahnen in San Bernardino droht auch im kommenden Winter der Stillstand. Die Verhandlungen mit möglichen Investoren stehen unter grossem Zeitdruck.

Südostschweiz
Mittwoch, 10. Juli 2013, 02:00 Uhr

Von Stefan Bisculm

San Bernardino. – «Es gibt mehrere Investoren, ein Vorschlag liegt auf dem Tisch, und die Verhandlungen laufen», erklärt der Gemeindepräsident von Mesocco, Christian De Tann, angesprochen auf die Zukunft der Bergbahn San Bernardino. Anfang des letzten Winters musste die sanierungsbedürftige Anlage stillgelegt werden, weil keine Betriebsbewilligung vorlag. Soll die Bergbahn nicht einen weiteren Winter ausfallen, müssten die Verhandlungen über einen Besitzerwechsel bald zu einem Abschluss kommen. «In der nächsten Woche brauchen wir eine Entscheidung, sonst ist es zu spät», sagt De Tann.

Masterplan für Tourismusbranche

Besitzer der Bergbahn in San Bernardino ist die Tessiner Familie Ghezzi, die allerdings nicht bereit ist, Geld in die Bahn zu stecken. Die Gemeinde Mesocco hat sich deshalb auf die Suche nach einem Käufer gemacht. Gemäss De Tann gibt es inzwischen eine Gruppe von Investoren, die Interesse daran hat, die Bergbahn zu kaufen und weiterzubetreiben. Die Investoren seien darüber hinaus auch an der Umsetzung eines weiterführenden Masterplans für die Stärkung der ganzen der Tourismusbranche interessiert. Der Masterplan sieht gesamthafte Investitionen von rund 100 Millionen Franken vor.

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