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«Intakte Natur anstatt Abfälle»

Regula Rytz: Wir freuen uns über Erfolge im Kampf gegen Zersiedlung und Bodenspekulation. Dank des Drucks der Landschaftsschutzinitiative konnte das Raumplanungsgesetz verschärft werden.

Südostschweiz
Samstag, 18. Oktober 2014, 02:00 Uhr Aus erster Hand

Mit Regula Rytz, Co-Präsidentin der Grünen, sprach Antonio Fumagalli

Frau Rytz, wie sieht Ihre Zwischenbilanz für die laufende Legislatur aus?

Bei der Energiewende hätten wir uns mehr Schwung erhofft. Und es ist uns nicht gelungen, die Steuergerechtigkeit zu stärken.

Sie führen die Partei gemeinsam mit Adèle Thorens. Geht das gut?

Warum sollte es nicht funktionieren? Wir konzentrieren uns in der Kommunikation auf die jeweiligen Sprachräume. Die Abstimmung über die Einheitskasse hat erneut bestätigt, dass die Sensibilitäten in der deutschen und französischen Schweiz oft unterschiedlich sind.

Auf kantonaler Ebene haben Sie mit Kulturlandinitiativen Erfolg gehabt. Warum setzen Sie nicht auch national darauf?

Naturschutz ist ein Kernthema der Grünen. In vielen Kantonen sind deshalb auch weitere Initiativen für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen unterwegs. Mit unserer grünen Wirtschaftsinitiative wollen wir den nachkommenden Generationen eine intakte Natur anstatt Altlasten und Abfälle übergeben.

Was ist das Ziel für die Wahlen?

Wir wollen den Wähleranteil mindestens halten und nach dem Listenverbindungspech bei den letzten Wahlen in einzelnen Kantonen zulegen.

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