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Fulminantes Finale

Das Beste zum Schluss: Mit einem fulminanten Gerhard Polt ist gestern die 21. Ausgabe des Arosa Humorfestivals zu Ende gegangen.

Südostschweiz
Montag, 17. Dezember 2012, 01:00 Uhr Arosa Humorfestival

Von Luca Geisseler

Schon seit Jahren versucht Festivaldirektor Frank Baumann ihn nach Arosa zu locken. Gestern war es dann endlich so weit. Gerhard Polt hat dem Festival seine Aufwartung gemacht. Und die hohen Erwartungen gar noch übertroffen. Der bayrische Kabarettist war schlicht und einfach sensationell. So staunte es auch nicht weiter, dass Polt mit dem diesjährigen Humor-Füller ausgezeichnet wurde. Ein weiterer Höhepunkt am Wochenende bildete der Auftritt von Massimo Rocchi am Samstag vor ausverkauften Rängen. Auch, aber nicht nur wegen Polt und Rocchi, war gestern Pascal Jenny zum Lachen zumute. Der Aroser Tourismusdirektor zeigte sich rundum zufrieden mit der diesjährigen Ausgabe des Humorfestivals. Kunststück, schliesslich war der Anlass mit leicht über 18 000 Eintritten auch in diesem Jahr wieder ein veritabler Publikumsmagnet. «Es ist das facettenreiche Programm und die einzigartige Atmosphäre hier in Arosa, die das Humorfestival ausmachen.»

Schwarze Null

Finanziell lässt sich der Aufwand durch die Sponsoring- und Ticketeinnahmen decken, sodass Jenny erneut mit einer schwarzen Null rechnet. Ganz ohne Zwischenfälle lief das Arosa Humorfestival heuer aber nicht ab. Der deutsche Komiker Kaya Yanar musste seinen Auftritt aufgrund gesundheitlicher Gründe im letzten Moment noch absagen. Da sei echtes Krisenmanagement gefragt gewesen, meint Jenny. Festivaldirektor Baumann habe aber auch diese Situation mit Bravour gemeistert und mit Rob Spence valablen Ersatz organisiert.

Jenny ist davon überzeugt, dass das Humorfestival für Arosa Jahr für Jahr wichtiger wird. «Für Hotellerie und Gastronomie ist dieser Anlass schlicht nicht mehr wegzudenken.» So erstaunt es denn nicht, dass sich der Tourismusdirektor schon auf die nächste Ausgabe des Humorfestivals freut. Diese dürfte ganz speziell werden. «Denn», so Jenny, «wenn alles gut läuft, ist die Skigebietsverbindung mit der Lenzerheide dann bereits realisiert.»

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