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Finanzspritze für Hochgebirgscampus

Das Projekt Hochgebirgscampus Davos Wolfgang erhält vom Kanton zwei Millionen Franken. Der Campus soll in den kommenden Jahren auch Arbeitsplätze generieren.

Südostschweiz
Freitag, 05. Dezember 2014, 01:00 Uhr

Die Regierung hat der Firma Kühne Real Estate AG einen Kantonsbeitrag in Höhe von zwei Millionen Franken zugesichert. Dies teilte sie gestern mit. Der Hochgebirgscampus für Asthma und Allergologie wird auf dem Areal der Hochgebirgsklinik Davos errichtet. Zum Campus gehören die in Davos aktive Allergieforschungs- und Ausbildungseinrichtung Christine Kühne Center for Allergy-Research and Education (CK-Care AG) sowie das Schweizerische Institut für Aller-gie- und Asthmaforschung (Siaf). Die Campustätigkeiten beinhalten klinische Versorgung, Spitzenforschung im Allergie- und Asthma- bereich, Schulung und Ausbildung, Austragung wissenschaftlicher und anwendungsorientierter Anlässe sowie Translation von Forschung und Anwendung. Dieses Angebot wird durch eine intensive Zusammenarbeit der Klinik mit den beiden Instituten und unter Beizug weiterer Partner realisiert. Das Ziel ist ein internationales Kompetenzzentrum für Allergie- und Asthmaforschung am traditionsreichen Standort Davos.

In den Kauf des Campus-Areals wurden 35 Millionen Franken investiert. Zusätzlich werden 9,708 Millionen Franken für einen Neubau und für Umbauten bestehender Gebäude benötigt. Zu den 170 Arbeitsplätzen der Hochgebirgsklinik und den rund 50 Arbeitsplätzen des Siaf sollen dank des Campus in den nächsten Jahren weitere 50 Stellen hinzukommen. (bt)

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