Eine kurze Bündner Männergeschichte
Es begann alles mit dem Theologen und Therapeuten Arno Arquint und seiner Therapiegruppe «Trennung/Scheidung». In diesem Umfeld entstand eine kleine Männergruppe, in der sich auch Thomas Rüedi engagierte.
Es begann alles mit dem Theologen und Therapeuten Arno Arquint und seiner Therapiegruppe «Trennung/Scheidung». In diesem Umfeld entstand eine kleine Männergruppe, in der sich auch Thomas Rüedi engagierte.
Die Mitglieder trafen sich zuerst in einem eher privaten Rahmen, erzählt Rüedi. Doch dabei sollten es die beiden Männer nicht belassen. Sie wollten hinaus an die Öffentlichkeit und gründeten vor rund sieben Jahren das Forum «maenner.gr» nach dem Vorbild der nationalen Dachorganisation «männer.ch». «Zuerst hatten wir einen überproportional hohen Anteil an Theologen», erzählt Rüedi. Heute hat die Gruppe um die zwölf aktive Mitglieder aus den verschiedensten Berufsgattungen. Diese treffen sich, regelmässig und nehmen auch gerne neue Mitglieder auf. In den grossen Ballungszentren hätten sich die Männer bereits seit Langem organisiert, erklärt Rüedi. Doch in Graubünden haben die Organisatoren von «maenner.gr» Pionierarbeit leisten müssen. Dabei sei es gerade auch für die Männer im Bergkanton wichtig, eine Stimme zu haben, so Rüedi weiter. «Denn Männer haben grundsätzlich andere Bedürfnisse als Frauen und die Emanzipation funktioniert nur, wenn auch Männer miteinbezogen werden.» (abe)
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