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Baumeisterverband ist im Visier der Weko

Baumeisterverband ist im Visier der Weko

Ausser gegen 17 Engadiner Baufirmen richten sich die Ermittlungen des Bundes wegen illegaler Preisabsprachen auch gegen den Baumeisterverband.

Südostschweiz
vor 8 Jahren in

Von Hansruedi Berger

Scuol/Bern. – Die Wettbewerbskommission (Weko) des Bundes hat im «Schweizerischen Handelsamtsblatt» die Namen der 17 Bauunternehmen veröffentlicht, gegen die sie wegen des Verdachts von illegalen Preisabsprachen ermittelt. Es handelt sich dabei um praktisch alle grossen und mittleren Baufirmen in der Region. Dabei sind unter anderen die national tätigen Firmen Implenia Bau und Palatini, aber auch die grossen einheimischen Foffa Conrad und Lazzarini.

Kaum zu erwarten war jedoch, dass auch der kantonale Branchenverband in die Ermittlungen einbezogen wird. Das war bei ähnlichen Untersuchungen in den Kantonen Zürich und Aargau nicht der Fall. Der Geschäftsführer des Graubündnerischen Baumeisterverbandes, Andreas Felix, ist denn auch über diese Tatsache sehr überrascht: «Wir sind sicher nicht in wettbewerbsbehindernde Absprachen verwickelt», so Felix. Sein Verband werde jedoch mit der Weko zusammenarbeiten.

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