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Tipps für Vermieter und Mieter: So können Sie Wasserschäden vermeiden

Bei einem Wasserschaden ist der Schock in der Regel sehr gross. Kein Wunder: Schliesslich gehen damit häufig nicht nur hohe Kosten einher, auch lieb gewonnene Möbel oder Einrichtungsgegenstände müssen daraufhin vielleicht entsorgt werden.

Wohnen
Südostschweiz
Dienstag, 02. August 2016, 13:28 Uhr Wohnen
So können Sie Wasserschäden vermeiden

Je nach Schwere des Wasserschadens, werden die Wohnräume eventuell sogar für einige Tage oder Wochen unbewohnbar. Ein Zustand, den sowohl Mieter als auch Vermieter gewiss vermeiden möchten.

Autor: CO2 Kommunikation

Die häufigsten Ursachen für einen Wasserschaden sind entweder ein Rohrbruch oder eine defekte Waschmaschine bzw. ein kaputter Geschirrspüler. Wie also können Sie bei diesen beiden Gefahrenquellen dauerhaft Wasserschäden vermeiden und was sollten Sie tun, um den Wasserschaden zu verringern, wenn es dann doch einmal passiert ist?

Für Rohre und Leitungen ist der Vermieter zuständig
Wenn der Mieter in die schon fertige Wohnung einzieht, kann er nur schwer erkennen, in welchem Zustand die Rohre und Leitungen in den Wänden und Böden sind. Es ist daher die Sache des Vermieters, auf eine hohe Materialqualität, den korrekten Einbau sowie die regelmässige Instandhaltung zu achten. Nur so können langfristig Rohrbrüche und damit auch Wasserschäden vermieden werden. Doch es muss nicht immer gleich der Rohrbruch sein, der einen Wasserschaden verursacht, sondern selbst ein kleines Leck kann dafür bereits ausreichen. Ein Rohrbruch kann einerseits aufgrund von Alterserscheinungen entstehen. Moderne Leitungen sind allerdings in der Regel aus Edelstahl, Kupfer oder Kunststoff gefertigt und gelten als besonders robust sowie korrosionssicher. Die häufigere Ursache für Wasserschäden liegt bei den Leitungen daher andererseits in der fehlerhaften Verlegung. Seien Sie daher bei Neubau-, Umbau- oder Renovierungsarbeiten stets persönlich vor Ort und überwachen Sie die Verlegung der Rohre und Leitungen. Vor allem als Laie sind Fehler aber nicht immer auf den ersten Blick erkenntlich. Bestehen Sie deshalb darauf, dass die beauftragten Handwerker nach dem Abschluss ihrer Arbeit eine sogenannte Druckprobe durchführen. Viele Mängel machen sich allerdings erst mit der Zeit bemerkbar.

Für den Mieter gilt: Vorsichtig sein und die Augen offenhalten
Auch der Mieter sollte sich daher seiner Verantwortung bewusst sein, Lecks in den Leitungen oder Wasserflecken an den Wänden und Böden rechtzeitig zu bemerken und dem Vermieter unverzüglich zu melden. Es empfiehlt sich zum Beispiel, den Wasserzähler im Auge zu behalten, denn so lässt sich der Wasserverlust durch ein Leck eventuell bereits erkennen, bevor er sich als Wasserschaden bemerkbar macht. Und noch eine weitere Verantwortung trägt der Mieter: Er muss zudem für die Sicherheit seiner Waschmaschine sowie seines Geschirrspülers sorgen. Gerätedefekte sind nämlich eine ebenso häufige Ursache für Wasserschäden wie poröse Leitungen oder Rohre. Handelt er grob fahrlässig, lässt also zum Beispiel seine Waschmaschine unbeaufsichtigt laufen und fährt dann auch noch für eine Woche in die Ferien, ohne einen aufgetretenen Wasserschaden zu bemerken, muss er eventuell anschliessend für die Schäden haften. Im Umgang mit der Waschmaschine – oder auch dem Geschirrspüler – gilt daher stets:

  • Achten Sie auf den korrekten Anschluss der Geräte.

  • Ersetzen Sie veraltete durch moderne Maschinen, die über die neueste Technik, zum Beispiel einen Aquastopp, verfügen.

  • Schliessen Sie den Wasserzulauf, wenn Sie für längere Zeit nicht zu Hause sind oder verreisen.

  • Lassen Sie die Waschmaschine bzw. den Geschirrspüler niemals unbeaufsichtigt laufen.

  • Stoppen Sie den Waschgang sofort, wenn sie austretendes Wasser bemerken.

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