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Neuer Weltraum-Master an der ETH Zürich startet im Herbst

An der ETH Zürich kann ab September Weltraumwissenschaften studiert werden. Der Studiengang sei einzigartig in Europa, da er sich auf die kommerzielle Raumforschung konzentriere, wird Thomas Zurbuchen in einer Mitteilung der Hochschule zitiert.

Agentur
sda
07.02.24 - 14:17 Uhr
Wirtschaft
Der ehemalige Wissenschaftsdirektor der Nasa, Thomas Zurbuchen, hat den neuen Studiengang an der ETH Zürich initiiert. (Archivbild)
Der ehemalige Wissenschaftsdirektor der Nasa, Thomas Zurbuchen, hat den neuen Studiengang an der ETH Zürich initiiert. (Archivbild)
Keystone/ANTHONY ANEX

Der ehemalige Nasa-Forschungsdirektor Zurbuchen initiierte den neuen Studiengang. Interessierte können sich ab April für den Masterstudiengang bewerben, wie die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich (ETH Zürich) in der Mitteilung vom Mittwoch schrieb.

Die ETH rechnet damit, dass künftig pro Jahrgang etwa 100 Studierende den neuen Master absolvieren werden, wie sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA präzisierte. Für das erste Jahr stehe die Bewerbung ausschliesslich Studierenden mit einem Schweizer Bachelor, oder die kurz vor dem Abschluss eines Schweizer Bachelors stehen, offen. Ausländische Studierende können sich ab November für den zweiten Jahrgang bewerben.

Im Studiengang werde Wissen zu Trägerraketen, Satelliten, Teleskopen und Raumfahrzeugen vermittelt, sowie Grundlagen in Erd- und Planetenwissenschaften und Astrophysik. Zudem vertiefe er wahlweise das Raumfahrt-​Ingenieurwissen, die Weltraumkommunikation, die Robotik, die Erdbeobachtung oder die Planetenwissenschaften. Der Studiengang sei ein gemeinsames Angebot von den vier Departementen Erdwissenschaften, Physik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Informationstechnologie und Elektrotechnik.

Infrage kommt der spezialisierte Master laut der ETH Zürich für Studierende aus Ingenieur-​ und Naturwissenschaften, die einen sehr guten Bachelorabschluss vorweisen können und die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Gefordert werden zudem gute Grundkenntnisse in Mathematik und Physik, die dem Niveau der Bachelor-​Studiengänge an der ETH entsprechen.

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