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22 Prozent Frauen auf oberster Führungsstufe

Die Entscheide in Schweizer Unternehmen liegen weiterhin mehrheitlich in den Händen von Männern: Je höher die Führungsstufe, desto geringer der Frauenanteil. Zu diesem Schluss kommt der «Gender Intelligence Report» des Verbands Advance und der Universität St. Gallen.

Agentur
sda
10.02.24 - 07:30 Uhr
Wirtschaft
In den Chefetagen sind Frauen selten anzutreffen. (Symbolbild)
In den Chefetagen sind Frauen selten anzutreffen. (Symbolbild)
KEYSTONE/GAETAN BALLY

Obwohl Frauen in nicht-exekutiven Positionen fast gleich oft vertreten sind wie Männer, beträgt ihr Anteil im obersten Management nur gut ein Fünftel. Auf jeder Managementstufe nimmt die Ungleichheit zu.

So finden sich im untersten Management noch 37 Prozent an Frauen, im tiefen 29 Prozent und im mittleren Management noch 24 Prozent. Die Studienverantwortlichen erklären dies mit starren Normen der Gesellschaft.

Trotzdem beobachten sie eine positive Entwicklung. So sei der Frauenanteil auf der obersten Stufe zwischen 2022 und 2023 um drei Prozentpunkte auf 22 Prozent gestiegen. Auch im tiefsten und mittleren Führungsbereich habe es Beförderungen und Neueinstellungen zugunsten von Frauen gegeben.

Der «Gender Intelligence Report» ist 2023 zum siebten Mal erschienen. Die Analyse basiert auf anonymisierten Daten von knapp 400'000 Mitarbeitenden in über 100 Unternehmen und Organisationen in der Schweiz.

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