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Nestlé ruft in der Schweiz weitere Säuglingsmilch zurück

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé ruft ein weiteres Warenlos seiner Säuglingsmilch «Beba Optipro1» zurück. Die Massnahme erfolgt wegen des Nachweises des Toxins Cereulid.

Agentur
sda
03.02.26 - 16:30 Uhr
Wirtschaft
Die Rückrufe von Säuglingsmilch wegen Verunreinigung mit dem Giftstoff Cereulid hören nicht auf. (Archivbild)
Die Rückrufe von Säuglingsmilch wegen Verunreinigung mit dem Giftstoff Cereulid hören nicht auf. (Archivbild)
KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Der Rückruf erfolge in Zusammenarbeit mit der zuständigen kantonalen Vollzugsbehörde, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Dienstag mitteilte. Nestlé hatte bereits Anfang Januar in mehreren Ländern Chargen von Säuglingsnahrung vorsorglich zurückgerufen.

Zahlreiche Rückrufe

Mittlerweile haben zahlreiche Hersteller von Säuglingsnahrung, darunter neben Nestlé auch Danone und Lactalis aufgrund eines Risikos der Cereulid-Kontamination in mehr als 60 Ländern Rückrufe von Säuglingsmilch durchgeführt. Auch der Schweizer Hersteller Hochdorf war betroffen. Hintergrund ist gemäss der Industrie ein in den Milchpulvern als Zutat verwendetes und verschmutztes Öl eines Zulieferers aus China.

Cereulid ist laut Gesundheitsbehörden ein von Bakterien gebildetes Gift, das 30 Minuten bis sechs Stunden nach der Einnahme plötzliche Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen verursachen kann. Das Toxin ist extrem hitzestabil. Es wird selbst durch Kochen, Braten oder Pasteurisieren nicht zerstört.

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