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Mercedes-Arbeiter in Alabama stimmen gegen Gewerkschafts-Vertretung

Nach ihrem Erfolg bei VW ist die US-Gewerkschaft UAW mit dem Versuch gescheitert, auch Mercedes-Mitarbeitende in zwei Werken im Bundesstaat Alabama unter ihr Dach zu bringen. 56 Prozent der Beschäftigten stimmten gegen eine gewerkschaftliche Vertretung.

Agentur
sda
17.05.24 - 23:16 Uhr
Wirtschaft
In den südlichen US-Bundesstaaten wie Alabama ist die Gewerkschaft UAW bisher schwach vertreten. (Archivbild)
In den südlichen US-Bundesstaaten wie Alabama ist die Gewerkschaft UAW bisher schwach vertreten. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/Kim Chandler

Mit insgesamt 4687 abgegebenen Stimmen nahmen 92 Prozent der Beschäftigten teil, wie Mercedes in dem am Freitag veröffentlichten Abstimmungsergebnis mitteilte.

Für die US-Gewerkschaft UAW, die ihren Einfluss über die drei amerikanischen Autoriesen hinaus ausweiten will, ist das ein herber Rückschlag. Gerade in den südlichen Bundesstaaten wie Alabama ist sie bisher schwach vertreten.

Toyota und Hyundai stehen an

Nachdem es der UAW im April gelungen war, im dritten Anlauf zur gewerkschaftlichen Vertretung für amerikanische VW-Arbeiter zu werden, machte sie sich Hoffnungen auf mehr. Die Gewerkschaft versucht gerade auch, Mitarbeitende bei Toyota in Kentucky und Hyundai in Alabama zu organisieren.

Rückenwind gab der Gewerkschaft zuletzt, dass sie im vergangenen Herbst nach einem wochenlangen Streik bei den US-Konzernen General Motors, Ford und Stellantis bessere Arbeitsbedingungen und Einkommenserhöhungen von rund 25 Prozent durchsetzen konnte.

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