Standort für Therapie- und Regenerationszentrum gesucht
Auf dem Areal der Hochgebirgsklinik Davos wird kein Therapie- und Regenerationszentrum gebaut. Dies gab die Sports Medicine Excellence Gruppe (SME), welche in Rehetobel (Appenzell Ausserrhoden) ansässig ist, bekannt. Geplant war der Neubau ursprünglich auf einer 23 000 Quadrat-meter grossen Teilfläche des Areals, wie im Juli 2015 mitgeteilt worden war. In diesem Neubau sollten Patienten ambulant am Bewegungsapparat operiert und im Therapie- und Re-generationszentrum wieder auf die Beine gebracht werden.
Das Projekt zum Scheitern gebracht haben laut Florian Kamelger, dem CEO der Gruppe, unterschiedliche Interessen der SME und des Eigentümers des restlichen Areals. Ausserdem seien von diesem falsche Versprechungen bezüglich Quartier-planung gemacht worden. Genauer darauf eingehen wollte er aber nicht.
Fest steht, dass die von der SME gehaltene Teilfläche nun an die Kühne Real Estate AG verkauft wird.
Davos bleibt trotzdem erste Wahl
Die SME bekennt sich trotz dieser Unstimmigkeiten zum Standort Davos. «Als weit herum bekanntes Zentrum für Sport, Gesundheit und Sport-medizin ist Davos für unser Konzept ideal», begründete Kamelger das Festhalten am Standort.
Gespräche über einen neuen Standort seien bereits im Gang. Näheres wolle Kamelger aber noch nicht bekannt geben. Wann das Projekt, welches zwischen 60 und 80 neue Arbeitsplätze bringen soll, umgesetzt wird, steht somit momentan noch nicht fest. Geplant war, das Zentrum im Jahr 2019 zu eröffnen.
Die SME betreibt laut eigenen Angaben momentan bereits Standorte in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Das Behandlungsangebot, welches in Davos und an weiteren Standorten unter der Marke Sportsclinic Switzerland entstehen soll, wäre schweizweit im Bereich Unfälle und Erkrankungen des Bewegungsapparats neuartig.