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Ölpreise brechen zu Wochenbeginn ein

Die Ölpreise sind am Montag eingebrochen. Marktbeobachter verwiesen auf einen Pressebericht über eine mögliche Anhebung der Fördermenge durch den Ölverbund Opec+.

Agentur
sda
21.11.22 - 17:07 Uhr
Wirtschaft
Die Preise für Rohöl stehen zu Beginn der neuen Woche stark unter Druck. Grund dafür sind Spekulationen über eine mögliche Anhebung der Fördermengen.(Symbolbild)
Die Preise für Rohöl stehen zu Beginn der neuen Woche stark unter Druck. Grund dafür sind Spekulationen über eine mögliche Anhebung der Fördermengen.(Symbolbild)
KEYSTONE/AP/CHARLIE RIEDEL

Am Montagnachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent noch 82,95 Dollar. Das waren 4,67 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 4,46 Dollar auf 75,62 Dollar.

Am Nachmittag hatte das «Wall Street Journal» über einen möglichen grundlegenden Wandel der Förderpolitik der Opec+ berichtet. Das führende Opec-Land Saudi-Arabien diskutiert demnach mit anderen Opec-Staaten über eine Anhebung der Fördermenge um 500'000 Barrel pro Tag.

In der Opec+ sind die Mitglieder des Ölkartells und andere wichtige Förderstaaten organisiert, darunter Russland. Mit einer Anhebung der Fördermenge könnte eine politische Kluft, die zuletzt zwischen den USA und Saudi-Arabien entstanden war, etwas geschlossen werden, hiess es in dem Zeitungsbericht.

Zuletzt hatte die Opec+ beschlossen, die Fördermenge ab November im Schnitt um zwei Millionen Barrel pro Tag zu senken, um die Preise zu stützen. Die US-Regierung kritisierte dies als Fehler.

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