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Inflation im Juni auf 1,3 Prozent gesunken

Die Jahresteuerung in der Schweiz ist im Juni leicht gesunken. Sie lag bei 1,3 Prozent nach 1,4 Prozent im Vormonat Mai, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Agentur
sda
04.07.24 - 08:54 Uhr
Wirtschaft
Im Juni mussten Schweizerinnen und Schweizer für ihre Ausgaben im Schnitt 1,3 Prozent mehr bezahlen als noch vor Jahresfrist. (Archivbild)
Im Juni mussten Schweizerinnen und Schweizer für ihre Ausgaben im Schnitt 1,3 Prozent mehr bezahlen als noch vor Jahresfrist. (Archivbild)
KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Das heisst: Schweizer Konsumgüter waren durchschnittlich um 1,3 teurer als im entsprechenden Vorjahresmonat. Inlandgüter sind weiterhin deutlich teurer als vor einem Jahr (+2,0%), während Importgüter (-0,8%) weiter klar billiger sind.

Die sogenannte Kerninflation sank ebenfalls leicht und lag bei 1,1 Prozent nach 1,2 Prozent. Hier werden die Preisveränderungen für die Segmente Nahrungsmittel und Energie, die sich oft sehr volatil zeigen, herausgerechnet. Notenbanken schauen bei der Bekämpfung der Teuerung oft mehr auf diesen Wert als auf die allgemeine Inflationszahl.

Pauschalreisen günstiger

Im Vergleich zum Vormonat sind die Preise stabil geblieben. Der sogenannte Landesindex der Konsumentenpreise (LiK; CPI), aufgrund dessen die Jahresinflation berechnet wird, verharrte bei 107,7 Punkten.

Diese Preisstabilität gegenüber dem Vormonat resultiert laut dem BFS aus entgegengesetzten Entwicklungen, die sich insgesamt aufgewogen haben. So seien die Preise für Pauschalreisen ins Ausland gestiegen, ebenso wie jene für Frucht- und Kohlgemüse. Angestiegen seien auch die Preise für die Hotellerie und die Mieten von privaten Verkehrsmitteln.

Hingegen sind laut den Angaben die Preise für den Luftverkehr, Benzin und Diesel gesunken, ebenso wie jene für Bekleidung und Schuhe, die im Rahmen des Ausverkaufs reduziert waren.

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