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Möbel aus Graubünden sollen zum Begriff werden

Möbel aus Graubünden sollen zum Begriff werden

Wie lässt sich die Produktion guter Möbel aus Graubünden ankurbeln? Fachleute aus Schreinereien, Designstudios und Architekturbüros haben am Freitag in Savognin die Antwort gesucht. Und wollen nun Nägel mit Köpfen machen.

Südostschweiz
vor 8 Jahren in
Wie machts der andere? Ein Teilnehmer der Savogniner Möbeltagung begutachtet ein Stuhlmodell.

Savognin. – Möbel aus Graubünden – noch löst dieser Begriff kein Aha-Erlebnis aus. Zwar gibt es verschiedene Bündner Werkstätten, in denen auch Möbel hergestellt werden, und qualitativ müssen sie sich nicht verstecken. Doch normalerweise sind es Einzelanfertigungen oder Kleinserien – und preislich haben sie kaum eine Chance gegen industriell gefertigte Mobilien.

Kommt dazu: Der Schreiner selbst hat oft genug tagesaktuelle Aufträge zu erledigen, für Möbelkonzeption bleibt da kaum Zeit. Und Marketingspezialist ist er normalerweise auch nicht.

Rund 60 Fachkräfte vor Ort

Trotzdem orten nicht nur Schreiner und Gestalter, sondern auch die Regionalentwickler aus sechs Bündner Regionen einiges Potenzial in der Möbelproduktion. Sie haben deshalb alle Interessierten aus der Branche am Freitag nach Savognin geladen, zu einer Tagung zum Thema «Möbel aus Graubünden». Rund 60 Fachkräfte aus den Sparten Schreinerei, Design und Architektur sind der Einladung gefolgt – und haben Ideen dafür erarbeitet, wie man im Möbelbereich vorankommen könnte. (jfp)

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