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Milliardär Kühne rettet die Davoser Hochgebirgsklinik

Die Hochgebirgsklinik Davos ist saniert. Bis 2016 soll sie als Allergieforschungs- und Klinik-Campus auf hohem Niveau neu ausgerichtet werden.

Südostschweiz
Freitag, 09. Mai 2014, 08:30 Uhr
Die Medien werden über den Verkauf der Hochgebirgsklinik Davos orientiert.

Davos/Zürich. – Der Milliardär und Unternehmer Klaus-Michael Kühne hat über seine Kühne Real Estate AG die Liegenschaften der Hochgebirgsklinik Davos übernommen («suedostschweiz.ch» berichtete). Damit ist die Klinik gerettet. Am Donnerstag wurde darüber informiert, wie die Klinik in die Zukunft geführt werden soll. Geplant ist ein Allergieforschungs- und Klinik-Campus mit internationaler Ausstrahlung unter einem Dach.

Dieses An­gebot sei «wirklich einzigartig», sagte Joseph Rohrer, Stiftungsratspräsident der Hochgebirgsklinik, am Donnerstag an einem Informa­tionsanlass in Davos. Und der Davoser Landammann Tarzisius Caviezel betonte: «Der Gesundheitsplatz Davos lebt. Dies entgegen allen Unkenrufen.»

Kühne lobt Kooperationsbereitschaft

Investor Kühne selber lobt im Interview mit der «Südostschweiz» das bisherige Engagement des Kantons Graubünden und der Gemeinde Davos. Er sei von einer weiterhin guten Zusammenarbeit überzeug. Und: «Die Kooperationsbereitschaft schätze ich hoch ein.» Ausserdem erklärt Kühne, wie sich seine persönliche Holding und die Klaus-Michael-Kühne-Stiftung die bereits investierten 60 Millionen und die 25 Millionen in den kommenden fünf Jahren teilen werden. (béz/hap)

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