×

Rekordgewinn für Reederei Maersk

Die dänische Reederei Maersk hat im abgelaufenen Jahr dank hoher Frachtpreise für Transporte auf See und einer starken Nachfrage ein Rekordergebnis verbucht. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern aus Kopenhagen 2022 einen Gewinn von 29,3 Milliarden Dollar.

Agentur
sda
08.02.23 - 13:57 Uhr
Wirtschaft
Die dänische Reederei Maersk hat im abgelaufenen Jahr dank hoher Frachtpreise für Schiffstransporte und einer starken Nachfrage einen Rekordgewinn von 29,3 Milliarden Dollar eingefahren. (Archivbild)
Die dänische Reederei Maersk hat im abgelaufenen Jahr dank hoher Frachtpreise für Schiffstransporte und einer starken Nachfrage einen Rekordgewinn von 29,3 Milliarden Dollar eingefahren. (Archivbild)
KEYSTONE/DPA/SINA SCHULDT

Dies geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Jahreszahlen des Unternehmens hervor. Das entsprach einem Plus von mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2021 und etwa dem Zehnfachen des Gewinns von 2020. Der Umsatz stieg um knapp ein Drittel auf 81,5 Milliarden Dollar.

Es handle sich um das beste Finanzergebnis in der Geschichte des Unternehmens, sagte der neue Maersk-Chef Vincent Clerc. Und nicht nur das: Der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge hat kein dänisches Unternehmen jemals einen höheren Jahresgewinn eingestrichen als Maersk 2022.

Frachtpreise massiv gestiegen

Maersk und sein Hauptrivale MSC sind die mit Abstand grössten Containerreedereien der Welt. Ihre Branche erlebt seit einiger Zeit aussergewöhnliche Marktbedingungen und Unterbrechungen der globalen Lieferketten. Knappe Kapazitäten im Zuge der Corona-Pandemie haben die Frachtpreise für Seetransporte enorm steigen lassen.

Die Dänen entwickeln sich gleichzeitig seit längerem zu einem komplexer aufgestellten Logistikunternehmen. Dieser Prozess sei 2022 beschleunigt worden, betonte Maersk. Während die gebremste Weltwirtschaft besonders auf den Ozeanen zu einem schwächeren Markt führen werde, werde man weiterhin nach Wachstum in den Geschäftsbereichen Logistik und Terminals streben.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Artikel deaktiviert.
Mehr zu Wirtschaft MEHR