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Klare Erwartungen der SP an «ihren» Repower-VR Lardi

Die SP Graubünden erwartet von alt Regierungsrat Claudio Lardi, dass er seiner politischen Haltung als Verwaltungsrat des Energiekonzerns Repower treu bleibt. Lardi selber bekräftigt, er «bleibe Sozialdemokrat». Vor allem aber sieht er sich im Verwaltungsrat als Vertreter des Puschlavs.

Südostschweiz
Mittwoch, 16. März 2011, 18:00 Uhr
Claudio Lardi bleibt auch als Repower-Verwaltungsrat Sozialdemokrat.

Chur/Poschiavo. – Dass alt Regierungsrat Claudio Lardi neuer Verwaltungsrat des Stromriesen Repower werden soll, sei Lardis «persönliche Entscheidung», erklärte Jon Pult, Präsident der SP Graubünden, heute gegenüber «suedostschweiz.ch».

Hinter der Nomination stehe keine parteipolitische Strategie. Trotzdem hat die SP an «ihren» Verwaltungsrat Erwartungen. «Wir erwarten, dass er die Interesse und Positionen des rot-grünen Graubünden vertritt», betonte Pult.

«Bin Sozialdemokrat, seit ich 20 war»

Lardi selber sieht seinen Einzug in den Verwaltungsrat von Repower auch als Chance, eine neue Sichtweise in das Gremium zu tragen. Er sei Sozialdemokrat, seit er 20 Jahre alt gewesen sei, erklärte er gegenüber «suedostschweiz.ch».

Daran werde sich auch in seiner neuen Funktion nichts ändern. Lardi sieht sich selber im Verwaltungsrat als Vertreter seines Heimattals, des Puschlavs. Das Puschlav wäre nach dem altersbedingten Ausscheiden von Guido Lardi in dem Gremium sonst nicht mehr vertreten gewesen. (obe)

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