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Hochtechnologieplattform gegen Papierflut und Kantönligeist

Mit der 2009 lancierten Auskunfts- und Kommunikationsplattform Terravis sollen Notare, Grundbuchämter und Banken den Papierkrieg und den Kantönligeist im Grundbuchwesen überwinden. Der automatisierte Informationsaustausch funktioniert aber noch nicht in allen Kantonen.

Südostschweiz
Mittwoch, 27. November 2013, 20:55 Uhr
Bei Notaren, Grundbuchämtern und Banken soll der Papierkrieg überwunden werden (Symbolbild).

Zürich. – Terravis wird vom Finanzinfrastrukturunternehmen SIX entwickelt, das den Schweizer Banken gehört und das unter anderem auch die Börse SIX Swiss Exchange betreibt. Von den Banken kam auch der Impuls, das Schweizer Grundbuchwesen auf die elektronische Stufe zu heben. Der heute vollständig elektronisierte SIX-Börsenhandel bildet in gewisser Hinsicht das Vorbild für das Grundbuch-Informationssystem.

Zwei Vorgaben erfüllen

Das System soll zwei Vorgaben erfüllen: Erstens will die SIX, die das Projekt am Mittwoch in Zürich vorstellte, eine landesweite elektronische Grundbuchauskunft ermöglichen. Zweitens soll der Geschäftsverkehr zwischen Ämtern und Banken dank einer zentralen Plattform schneller und effizienter werden.

Graubünden arbeitet teilweise mit dem System. In der Testphase sind die Kantone St. Gallen und Glarus. (sda)

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