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GV auch in diesem Jahr ohne Aktionäre

Mit einem zwar «vorsichtig optimistischen Ausblick auf das wieder anziehende Event-Geschäft und einem Gesamtumsatz von 8.04 Millionen Franken darf die Madrisabahn zuversichtlich sein.

Conradin
Liesch
19.08.22 - 12:00 Uhr
Wirtschaft
Die Bergbahnen Klosters-Madrisa AG dürfen für das vergangene Jahr wieder bessere Zahlen ausweisen.
Die Bergbahnen Klosters-Madrisa AG dürfen für das vergangene Jahr wieder bessere Zahlen ausweisen.
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Der erfreuliche Gesamtumsatz bedeutet einen Anstieg von rund 50 Prozent auf die Zahlen gegenüber dem Vorjahr. Die Verhältnisse im Winter 2021/2022, besonders vor Weihnachten und im März, bedeuteten für die Klosters-Madrisa Bergbahnen eine markante Steigerung der Ersteintritte, was sich in den höheren Umsatzzahlen niederschlug.

Rundum bessere Zahlen

Das Bruttoergebnis stieg von 4 840 000 Franken auf 7 167 000 Franken. Auch die Kostenseite entwickelte sich gut: Der Ebitda (Betriebsergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern) von 1 532 000 Franken zeigt eine Steigerung um 1 321 000 Franken gegenüber dem Vorjahr.

Dennoch resultierte ein Jahresverlust von 270 000 Franken, unter anderem jedoch aufgrund hoher Abschreibungen. Der Start in die diesjährige Sommersaison verlief für die Madrisabahn aber auch ausgezeichnet.

Veit de Maddalena, Präsident des Verwaltungsrats, sagt dazu: «Wir sind sehr zufrieden mit dem operativen Betrieb, der insgesamt ein hervorragendes Ergebnis erzielte. Dank des grossen Einsatzes des gesamten Madrisa-Teams konnten wir unseren Gästen ein tolles Gesamterlebnis bieten. Einen besonderen Dank sprechen wir auch Marie-Christine Jaeger und Martin Bisang aus, die wiederum die Amortisations- und Zinskosten im Zusammenhang mit dem Darlehen der Graubündner Kantonalbank übernahmen. Ebenfalls dankbar sind wir für die diversen Spenden des Madrisa-Clubs, des Madrisa-Stern-Clubs, der Stiftung Madrisa mit Herz und der Pro Madrisa, die es uns erlaubten, weiter in den Ausbau unserer Sommeraktivitäten zu investieren.»

Tanja Kunz neu im Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung zudem vor, Tanja Kunz als neues Mitglied aufzunehmen. Tanja Kunz ist Tochter des langjährigen Verwaltungsrates und früheren Präsidenten Roger Kunz. Sie verfügt Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Kommunikation und war unter anderem für die Garaventa AG sowie das World Economic Forum tätig. Heute ist sie selbstständige Beraterin (Female Empowerment Coach) und verfügt zudem über einen Bachelor in Science mit Vertiefung in International Management.

GV ohne Publikum

Für Erstaunen sorgte bei einigen Aktionären jedoch die Tatsache, dass die Generalversammlung am 9. September auch in diesem Jahr nur wieder auf schriftlichem Weg abgehalten wird. Begründet wird dies mit den Massnahmen zur Bekämpfung des Coronaviruses.

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