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Griechische Sparmassnahmen treffen Rentner hart

Mit einem Bündel von noch härteren Sparmassnahmen will die Regierung in Athen Griechenland wieder auf Kurs bringen. Es geht um Einsparungen in Höhe von mehr als 11,5 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre. Am härtesten treffen diese Massnahmen abermals die Rentner.

Südostschweiz
Donnerstag, 26. Juli 2012, 11:49 Uhr
Pensionäre demonstrieren am 12. Juli in Athen gegen die Kürzungspläne der Regierung (Archiv).

Athen. – Das neue harte Sparprogramm wollte der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras der Geldgeber-Troika am Donnerstag präsentieren. Am Abend will EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso den griechischen Regierungschef Antonis Samaras in Athen treffen.

Wie die griechische Presse am Donnerstag übereinstimmend berichtete, soll es künftig in Griechenland keine Renten mehr geben, die 2200 Euro übertreffen. Kürzungen soll es auch bei der Gesundheit geben. Wer zu häufig zum Arzt geht, muss dies selbst zahlen.

Die Eckpunkte des Sparprogramms seien noch nicht endgültig, hiess es. Die Chefs der drei Parteien der Koalitionsregierung wollten am Donnerstagnachmittag über die Massnahmen beraten.

Die Sparmassnahmen müssen auch von den Geldgebern genehmigt werden. Die Troika der Kontrolleure des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB) wollen sich am Freitag mit Samaras treffen. Anschliessend wollen sie einen Bericht abgeben.

Die Troika will Anfang September wieder nach Athen reisen. Von ihrem Bericht hängt ab, ob Athen weitere Gelder aus den Hilfsprogrammen bekommt oder das Land zahlungsunfähig wird. (sda)

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