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Früh übt sich

Früh übt sich

Keine lernfreien Herbstferien: In der Bündner Mint-Woche konnten Schulkinder und Lehrpersonen in die Welt der Technik eintauchen. Acht Bündner Unternehmen waren auch dabei.

Südostschweiz
25.10.21 - 11:33 Uhr
Wirtschaft

Hämmern, fräsen, programmieren, konstruieren: 180 Schülerinnen und Schüler haben an der Bündner Mint-Woche teilgenommen, wie die Pädagogische Hochschule Graubünden in einer Mitteilung schreibt.  Das Ziel dieser Woche: Die Kinder sollen spielerisch die Welt der Technik und Informatik entdecken – und sich dann später vielleicht für einen Beruf in diesem Feld entscheiden. Auch angehende und erfahrene Lehrpersonen gehörten zum Publikum der Veranstaltung.

Mint ist eine Abkürzung und steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Diese sogenannten Mint-Fächer werden für die Wirtschaft immer wichtiger. Gleichzeitig sagen Prognosen einen Fachkräftemangel in diesen Berufsfeldern voraus. Deshalb haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Projekte und Initiativen gebildet, um das Angebot an qualifizierten Arbeitskräften in diesem Bereich zu erhöhen.

Bündner Wirtschaft öffnet Türen

Auch dieses Jahr waren wieder diverse Bündner Arbeitgeber Teil der Mint-Woche: So fand das Förderprogramm gemäss Mitteilung bei der Ems Chemie, bei der Rhätischen Bahn, bei Keller Laser, Trumpf Schweiz AG, Hamilton, Georg Fischer und in der Lehrwerkstatt für Schreinerinnen und Schreiner sowie im Informatik-Ausbildungszentrum in Samedan statt.

Gestartet ist die Mint-Woche vor sieben Jahren in deutlich kleinerem Rahmen: Damals nahmen 24 Kinder in der Ems Chemie teil. Die Ausweitung des Konzepts auf neue Firmen freut Lilian Ladner, Leiterin der Fachstelle Mint an der Pädagogischen Hochschule. Es sei wichtig, dass angehende wie auch erfahrene Lehrpersonen die neuen Technologien kennenlernen, anwenden und im Unterricht einsetzen könnten. «Damit bereiten Lehrpersonen mit ihrer wertvollen Arbeit Kinder und Jugendliche auf die Gesellschaft von morgen vor», wird Ladner in der Mitteilung zitiert.

Durchgeführt wird die Mint-Woche jeweils mit Lernenden der beteiligten Unternehmen und Institutionen und mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Graubünden. Sie leiten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie angehende und erfahrene Lehrpersonen an und experimentieren mit ihnen. Und die Nachfrage ist gross: Die Plätze seien jeweils innerhalb kürzester Zeit ausgebucht, heisst es in der Mitteilung.

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