FHGR und Universität Innsbruck machen gemeinsame Sache
Die Fachhochschule Graubünden und die Universität in Innsbruck wollen künftig enger zusammenarbeiten. Im Zentrum stehe die Kooperation in Studium und Forschung, wie die Entwicklung des alpinen Raums.
Die Fachhochschule Graubünden und die Universität in Innsbruck wollen künftig enger zusammenarbeiten. Im Zentrum stehe die Kooperation in Studium und Forschung, wie die Entwicklung des alpinen Raums.

Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) und die Universität Innsbruck haben eine grosse Gemeinsamkeit. Beide Institutionen liegen in alpinen Regionen. Nun wollen die beiden Bildungsstätten gemeinsame Wege gehen. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde, wie die FHGR mitteilte, am Donnerstag in Innsbruck unterschrieben. Sie umfasse Studium und Forschung und diene der Entwicklung des alpinen Raums sowie dem Austausch von Know-how.
Für einen erweiterten Blickwinkel
Dadurch könne die wissenschaftliche Zusammenarbeit gefördert werden und das diene den Wirtschaftspartnern in beiden Ländern. «Es freut mich, dass wir durch die Kooperation mit der Fachhochschule Graubünden nun im Westen auch über die Landesgrenzen hinweg eine Partnerschaft in einem für uns zentralen Forschungsschwerpunkt, dem ‘Alpinen Raum’, haben», lässt sich Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck in der Medienmitteilung zitieren.
Wie es weiter heisst, fokussiere sich die Zusammenarbeit zu Beginn auf die Bereiche «Bau und Infrastruktur», «Tourismus», «Public Entrepreneurship» sowie «Informationsmanagement und Data Science». Darunter fallen Bau- und Wirtschaftsthemen wie alpine Infrastrukturen unter Berücksichtigung von Naturgefahren und Nachhaltigkeit, die touristische Beherbergung und Zweitwohnungen, die Erschliessung neuer Tourismusmärkte, aber auch Gemeindeführung sowie Miliz- und Freiwilligentätigkeit. Im technischen Bereich stehen im Moment Simulation and High Performance Computing im Vordergrund. Weitere Kooperationsfelder sind bereits angedacht. «Diese internationale Kooperation mit der Universität Innsbruck erweitert unseren Blickwinkel bei der Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen im alpinen Raum», heisst es seitens Jürg Kessler, Rektor und Vorsitzender der Hochschulleitung der FHGR. (red)

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