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Ein reibungsloser Start für die regionale Abwasseranlage

Die ARA Oberengadin in S-chanf ist seit Sommer 2021 in Funktion. Das erste halbe Betriebsjahr ist gemäss Jahresbericht erfolgreich verlaufen.

Südostschweiz
30.07.22 - 04:30 Uhr
Wirtschaft
Nachhaltig: Das Dach der regionalen ARA Oberengadin ist mit Solarpanels bedeckt.
Nachhaltig: Das Dach der regionalen ARA Oberengadin ist mit Solarpanels bedeckt.
Pressebild

Im Jahr 2016 haben alle Mitgliedsgemeinden der Abwasserreinigung Oberengadin (ARO) dem Bau einer neuen ARA Oberengadin zugestimmt. Die alten Abwasseranlagen Staz in Celerina, Sax in Bever und Furnatsch in S-chanf wurden durch eine grosse, regionale ARA Oberengadin in S-chanf ersetzt. Am 20. Februar 2017 konnte mit den Arbeiten begonnen werden, die Inbetriebnahme erfolgte wie geplant vier Jahre später. Am Dienstag fand die Delegiertenversammlung des Verbands ARO statt. Unter anderem wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung behandelt. «Die ARA Oberengadin ging Ende Juli 2021 erfolgreich in Betrieb», heisst es im Bericht. Viele Abschlussarbeiten seien noch getätigt worden – auch nach Betriebsaufnahme. In diesem Sommer werden noch die Belags- und Umgebungsarbeiten vorgenommen, danach kann das Projekt in baulicher Hinsicht als abgeschlossen betrachtet werden.

Im Jahr 2021 hat der Verband ARO den Betrieb der ARA Staz, Sax und Furnatsch übernommen. Damit verfügt der ARO nun über die nötigen personellen Ressourcen, und die Arbeitsstunden laufen vollends über den ARO. «Die drei Abwasseranlagen leisteten bis zuletzt einen guten Dienst und die Grenzwerte konnten weitgehend eingehalten werden», heisst es im Jahresbericht. Der Betrieb von vier Abwasseranlagen habe die Mitarbeitenden allerdings «bis an die Grenzen» beansprucht.

Funktioniert bei Höchstleistung 

Die ARA Oberengadin hat im ersten halben Betriebsjahr und bei Höchstbelastung gut funktioniert. «Nun gilt es den Betrieb zu optimieren», schreibt ARO. Die Kosten für das Bauprojekt beliefen sich auf 76,5 Millionen Franken. Die Jahresrechnung 2021 mit einem Gesamtaufwand für den Bau von über 9,3 Millionen Franken und einem Ertrag von 270 Franken ergibt eine Restbelastung für die Gemeinden von 9,3 Millionen Franken. Der Gesamtaufwand für den Betrieb beträgt 2,5 Millionen Franken mit einem Ertrag von knapp 265’000 Franken und einem Restbetrag für die Gemeinden von knapp 2,3 Millionen Franken. 

Am Samstag, 20. August, findet die Einweihung der neuen ARA Oberengadin in S-chanf von 10 bis 16 Uhr statt. 

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