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Schweizer Grundwasser gerät zunehmend unter Druck

Das Schweizer Grundwasser gerät zunehmend unter Druck. Der Klimawandel, Schadstoffe und Nutzungskonflikte setzten dieser Ressource zu, warnten Forschende der Eidgenössischen Wasserforschungsanstalt Eawag im Vorfeld eines Infotags zum Thema.

Agentur
sda
02.09.25 - 12:00 Uhr
Wirtschaft
Das Grundwasser, aus dem rund 80 Prozent des Schweizer Trinkwassers stammen, gerät laut Forschenden zunehmend unter Druck. (Symbolbild)
Das Grundwasser, aus dem rund 80 Prozent des Schweizer Trinkwassers stammen, gerät laut Forschenden zunehmend unter Druck. (Symbolbild)
KEYSTONE/GAETAN BALLY

Vor allem im dicht genutzten Mittelland werde der Schutz des Grundwassers immer schwieriger, heisst es in einem am Dienstag veröffentlichten Infotag-Magazin.

Grundsätzlich sei die Grundwasserqualität in der Schweiz zwar meist gut, sagte die Eawag-Forscherin Juliane Hollender an einem Medienanlass zum Infotag. Ein umfassendes Monitoring und eine vorausschauende Registrierung von Chemikalien seien aber wichtig. Zwischen 2000 bis 2020 habe sich die Menge der Chemikalien, die weltweit eingesetzt werden, verdoppelt.

Immer wieder würden neue Schadstoffe entdeckt. Viele Substanzen menschlichen Ursprungs seien noch nicht identifiziert. Höhere Wassertemperaturen und längere Trockenperioden im Zuge des Klimawandels verschärften die Situation.

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