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Galenica wächst in den ersten vier Monaten 2024 um 5 Prozent

Galenica ist in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 gewachsen. Alle Geschäftsbereiche trugen zum Umsatzwachstum bei. Es ist das erste Mal, dass die Apotheken- und Gesundheitsgruppe Umsatzzahlen für die Periode von Januar bis April ausweist.

Agentur
sda
23.05.24 - 07:16 Uhr
Wirtschaft
Die Apotheken- und Gesundheitsgruppe Galenica ist gut in das Jahr 2024 gestartet. Zum Wachstum in den ersten vier Monaten haben alle Bereiche einen Beitrag geleistet.
Die Apotheken- und Gesundheitsgruppe Galenica ist gut in das Jahr 2024 gestartet. Zum Wachstum in den ersten vier Monaten haben alle Bereiche einen Beitrag geleistet.
Bild vom Unternehmen zur Verfügung gestellt

Der Umsatz stieg von Januar bis April 2024 um 4,8 Prozent auf 1,26 Milliarden Franken, wie Galenica am Donnerstag mitteilte. Nach Segmenten betrachtet, verzeichneten sowohl Products & Care (+4,5% auf 542,6 Mio. Fr.) als auch Logistics & IT (+5,6% auf 1,04 Mrd. Fr.) ein Wachstum.

Im Vergleich zur Vorjahresperiode 2023 zählten die ersten vier Monate 2024 allerdings einen Verkaufstag mehr, was sich schätzungsweise mit rund 1 Prozent positiv auf das Umsatzwachstum der gesamten Gruppe ausgewirkt habe, heisst es. Das Umsatzwachstum basierte zudem auf einer positiven Entwicklung des gesamten Schweizer Pharmamarktes mit einem Wachstum von 4,0 Prozent.

Hohe Mehrverkäufe von Generika

Dämpfend auf das Wachstum hätten sich die hohen Mehrverkäufe von Generika und Biosimilars ausgewirkt. Treiber dieser Entwicklung waren laut Galenica die zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Massnahmen zur Förderung von Generika und Biosimilars, unter anderem durch die Erhöhung des Selbstbehalts, wenn Patientinnen und Patienten ein teureres Originalpräparat bevorzugen.

Mit Blick nach vorne bestätigte Galenica den bisherigen Ausblick. So erwartet die Gruppe für 2024 ein weiteres Wachstum und rechnet mit einem Umsatzanstieg zwischen 3 und 5 Prozent. Der Betriebsgewinn (EBIT adj.) soll 2024 mit 8 bis 11 Prozent etwas stärker wachsen. Und die Dividende soll erneut mindestens auf Vorjahresniveau liegen.

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