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Falsche Ernährung verursacht laut Studie Millionen Herztodesfälle

Weltweit sterben jährlich über vier Millionen Menschen an Herzkrankheiten wegen falscher Ernährung. Das zeigt eine gross angelegte neue Studie. Auch in der Schweiz starben in einem Jahr mehr als 4000 Menschen wegen falscher Ernährung an Herzerkrankungen.

Agentur
sda
30.03.26 - 17:00 Uhr
Wirtschaft
Zu wenig Nüsse und Samen gehören laut Studie zu den wichtigsten ernährungsbedingten Risikofaktoren für Herzkrankheiten. (Symbolbild)
Zu wenig Nüsse und Samen gehören laut Studie zu den wichtigsten ernährungsbedingten Risikofaktoren für Herzkrankheiten. (Symbolbild)
KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Vor allem der Mangel an Nüssen, Samen und Vollkornprodukten und ein zu hoher Salzkonsum sei für viele Todesfälle verantwortlich, schrieb ein internationales Forschungskonsortium am Montag in der Fachzeitschrift «Nature Medicine».

Weltweit brachten die Forschenden für das Jahr 2023 4,06 Millionen Todesfälle wegen sogenannter ischämischer Herzerkrankungen mit einer suboptimale Ernährung in Verbindung. Die Schweiz lag deutlich unter dem globalen Durchschnitt: Hierzulande führten die Forschenden für 2023 rund 4200 Herztodesfälle auf falsche Ernährung zurück. Das entspricht auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohnern 18,6 Personen. Weltweit liegt dieser Wert mit 45 pro 100'000 mehr als doppelt so hoch.

Trotzdem ist die altersbereinigte Sterberate seit 1990 weltweit um 44 Prozent gesunken.

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