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Auch der Bündner Tourismus spürt die Euro-Schwäche

Der Bündner Hotellerie drohen wegen der Euro-Schwäche für die laufende Sommersaison Logiernächteeinbussen von drei bis vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Grund zur Panik ist das für Hotelier-Präsident Andreas Züllig aber nicht.

Südostschweiz
Dienstag, 12. Juli 2011, 21:00 Uhr
Die Bündner Hotellerie kann wegen dem tiefen Euro in Schieflage geraten.

Chur. – Andreas Züllig, Präsident von hotelleriesuisse Graubünden und Besitzer des 4-Stern-Superior-Hotels «Schweizerhof» auf der Lenzerheide, verfolgt die gegenwärtige Entwicklung der Staatsfinanzen von EU-Ländern wie Griechenland, Irland, Portugal und Italien, aber auch die Finanzlage der Vereinigten Staaten «mit einer gewissen Beunruhigung», wie er gestern auf Anfrage sagte.

Kein Grund zur Panik

Trotz der Euro- und Dollar-Schwäche gebe es keinen Grund zur Panik. «Mit einem schönen Sommer und einem schönen Herbst, kann die Bündner Hotellerie diese Saison einigermassen schadlos überstehen», so Züllig. «Wir werden alle zusammen ein bisschen leiden, ich rechne auf kantonaler Ebene mit einem Rückgang von drei bis vier Prozent gegegenüber dem Sommer 2010.» (so)

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