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Andermatt-Sedrun: Es droht ein Rechtsstreit

Mehrere Umweltverbände werden «höchstwahrscheinlich» gegen die Skigebietsverbindung zwischen Andermatt und Sedrun Einsprache erheben.

Südostschweiz
Freitag, 16. September 2011, 08:30 Uhr
Der ägyptische Investor Samih Sawiris ob dem Urserntal bei Andermatt.

Chur/Andermatt. – Das ordentliche seilbahnrechtliche Plangenehmigungsverfahren zur Planvorlage der Andermatt-Surselva Sport AG des ägyptischen Investor Samih Sawiris ist eröffnet.

Öffentliche Auflage ab Montag

Laut Publikation im gestrigen Bündner Kantonsamtsblatt plant Sawiris – wie schon im Richtplan festgehalten war – unter anderem 17 neue Bahnanlagen für 100 Pistenkilometer, zwei Beschneiungssysteme mit Speichersee, eine Parkierungsanlage und mehrere Rodungen für total 200 Millionen Franken.

Wie Hans F. Schneider, Geschäftsführer der Pro Natura Graubünden, gestern auf Anfrage erklärte, werden mehrere Bündner, Urner und Schweizer Umweltverbände die ab Montag öffentlich aufliegenden Pläne studieren und das weitere Vorgehen beraten. «Wir erheben mit höchster Wahrscheinlichkeit Ein sprache gegen das Projekt», kündigte Schneider an. (dea)

Mehr in der «Südostschweiz» vom Freitag.

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