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Gesundheit der Zukunft: Bitte mehr Sex, aber nicht zu futuristisch

Gesundheit der Zukunft: Bitte mehr Sex, aber nicht zu futuristisch

Schweizerinnen und Schweizer hätten gerne doppelt so oft Sex. Wohl auch, weil eine knappe Mehrheit der Meinung ist, dass das Sexualleben das Wohlbefinden und die Gesundheit positiv beeinflusst. Dies geht aus der «Sanitas Health Forecast»-Studie hervor.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Wirtschaft
Das Buch "Health Forecast - Der neue Optimismus" kommt am 24. Juni in den Handel und kostet 18 Franken. (Pressebild)
Das Buch "Health Forecast - Der neue Optimismus" kommt am 24. Juni in den Handel und kostet 18 Franken. (Pressebild)
zVg Wörterseh Verlag

Im Durchschnitt haben Schweizerinnen und Schweizer 5,4 Mal Sex pro Monat - und alle hätten sie gerne mehr davon: Männer möchten es 10,8 Mal tun, Frauen 8,2 Mal. Fast die Hälfte der Männer hat Sex, um sich glücklicher zu fühlen, bei den Frauen ist es jede dritte.

Tatsächlich sind über zwei Drittel der Befragten der Meinung, dass das Sexualleben ihr mentales und emotionales Wohlbefinden beeinflusst, in der Westschweiz sind es gar 79 Prozent.

Skeptisch gegenüber Trends

Fast die Hälfte der Männer gab an, in Bezug auf Sexualität experimentierfreudig und offen zu sein, bei den Frauen war es knapp jede Vierte. So gingen 13 Prozent der Befragten noch nie an eine Erotik-Party, würden es aber gerne einmal tun.

Allerdings sind die Schweizerinnen und Schweizer nicht durchs Band offen für neue Trends. Insbesondere der Partnerwahl durch DNA-Matching (47 Prozent), Dating-Apps (34 Prozent), Virtual Reality Pornographie (31 Prozent) und Viagra für Frauen (27 Prozent) stehen viele skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Immerhin fünf Prozent sind aufgeschlossen gegenüber Sex mit künstlicher Intelligenz (KI), 63 Prozent kennen das aber nicht.

Corona-Pandemie hinterliess Spuren

Die Coronavirus-Pandemie schlägt sich natürlicherweise auf die Erfahrungen, Wünsche und Bedenken rund um die eigene Gesundheit nieder. Erstaunen mag, dass 30 Prozent aller Befragten seit Ausbruch der Pandemie seltener ans Sterben und den Tod denken als vorher. Fast genauso viele fürchten sich allerdings vor neuen Krankheiten und Pandemien.

Das Gesundheitsinteresse, -wissen und -bewusstsein nahmen in den vergangenen zwei Jahren zu. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten achtet heute stärker auf die Gesundheit und wissen mehr darüber und ihr Immunsystem Bescheid.

Gesunde Umwelt macht gesunde Menschen

Drei Viertel der Befragten glauben, dass die Umwelt einen starken Einfluss auf die Gesundheit hat. Am wichtigsten erachten sie hierbei die Luftqualität (88 Prozent), gefolgt von der Wasserqualität (84 Prozent) und Pestiziden (77 Prozent).

Die zweite Studie zur Zukunft der Gesundheit, finanziert von der Krankenversicherung Sanitas, befragte im November 2020 und Januar 2021 rund 2000 Personen zwischen 18 und 74 Jahren aus allen Landesteilen.

Die Resultate flossen in das 400-Seiten starke Buch mit dem Titel «Health Forecast - Der neue Optimismus» ein, das am 24. Juni in den Handel kommt.

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