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ABB kooperiert mit Axpo bei Entwicklung von grünem Wasserstoff

ABB kooperiert mit Axpo bei Entwicklung von grünem Wasserstoff

Der Technologiekonzern ABB ist eine Partnerschaft mit dem Energieversorger Axpo eingegangen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen die Entwicklung von günstigem und umweltfreundlichen Wasserstoff vorantreiben.

Agentur
sda
vor 1 Woche in
Wirtschaft
Der Technologiekonzern ABB ist eine Partnerschaft mit dem Energieversorger Axpo eingegangen, um die Entwicklung von günstigem und umweltfreundlichen Wasserstoff voranzutreiben. (Archivbild)
Der Technologiekonzern ABB ist eine Partnerschaft mit dem Energieversorger Axpo eingegangen, um die Entwicklung von günstigem und umweltfreundlichen Wasserstoff voranzutreiben. (Archivbild)
KEYSTONE/MELANIE DUCHENE

Man habe mit Axpo eine Absichtserklärung für ein gemeinsames Pilotprojekt in Italien unterzeichnet, teilte ABB am Mittwoch mit. So sollen die sich ergänzenden Kompetenzen genutzt werden, um die gemeinsame Vision von erschwinglichem grünen Wasserstoff umzusetzen. In einem ersten Schritt würden nun Machbarkeitsstudien durchgeführt, um Möglichkeiten zur Senkung der Betriebskosten und zur Reduktion der Kohlenstoffbilanz zu untersuchen.

Dadurch wollen ABB und Axpo Synergien aufspüren, welche die Standardisierung, Modularisierung sowie die effiziente und flexible Erzeugung von grünem Wasserstoff unterstützen. Denn ein wesentliches Hindernis bei der Nutzung von grünem Wasserstoff seien derzeit die hohen Produktionskosten.

Laut einer separaten Mitteilung von Axpo umfasst die Absichtserklärung auch die Beteiligung an Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die von der Europäischen Union finanziert werden, und die Unterstützung bei Finanzierungen. Seitens Axpo ist die italienische Tochtergesellschaft Axpo Italia an der Zusammenarbeit beteiligt und seitens ABB die Division Energy Industries.

Grüner Wasserstoff wird ausschliesslich aus erneuerbaren Energien hergestellt und ist heute in der Erzeugung gemäss ABB rund sechsmal teurer als grauer Wasserstoff und zwei- bis dreimal teurer als hybrider blauer Wasserstoff.

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