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Arbeitslosenquote auf neuem Corona-Tief

Das Bündner Amt für Arbeit und Industrie meldet die tiefsten Arbeitslosenzahlen seit Beginn der Coronakrise. Die Arbeitslosenquote im Kanton ist im August auf 1,3 Prozent gesunken.

Südostschweiz
Mittwoch, 09. September 2020, 13:16 Uhr Gastro-Branche leidet noch
Arbeitslosigkeit
Immer weniger Bündnerinnen und Bündner müssen sich nach einem neuen Job umsehen.
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Seit die Coronakrise im März dieses Jahres so richtig Fahrt aufgenommen hat, hat das Bündner Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Kiga) nicht mehr so wenig Arbeitslose gemeldet, wie für den vergangenen Monat. 1403 Personen waren in Graubünden im August als arbeitslos gemeldet. Das sind gut 200 Personen weniger als im Juli. Die Bündner Arbeitslosenquote ist damit von 1,5 auf 1,3 Prozent gesunken. Zum Vergleich: Die gesamtschweizerische Arbeitslosenquote ist im letzten Monat nochmals gestiegen und beträgt jetzt 3,3 Prozent.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Graubünden sei saisonal bedingt, schreibt das Kiga in einer Mitteilung. Er könne zudem auf die Lockerungen der Covid-19-Massnahmen und dem daraus resultierenden Beschäftigungsanstieg zurückgeführt werden. 

Auch im August war das Gastgewerbe (293) aber wieder am stärksten betroffen. Der Detailhandel (142), das Gesundheits- und Sozialwesen (120) sowie das Baugewerbe (107) sind ebenfalls Branchen mit verhältnismässig hohen Arbeitslosenzahlen.

Im August wurde an 660 Betriebe Kurzarbeitsentschädigung ausgerichtet. Diese Zahl lasse aber keinen exakten Rückschluss auf die effektiv kurzarbeitenden Unternehmen zu, schreibt das zuständige Amt. Ab der jeweiligen Abrechnungsperiode haben die Unternehmen drei Monate Zeit, ihren Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung geltend zu machen. (jas)

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